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EMKNI - 31.07.2003   Zurück zur Übersicht

Schweiz: Nationaler Gebetstag am 1. August im Forum Fribourg

Zum dritten Mal in Folge findet am 1. August, dem Nationalfeiertag, ein von "Gebet für die Schweiz" und anderen christlichen Werken organisierter überkonfessioneller Gebetstag statt. Rund 10'000 Personen aus allen Landesteilen werden erwartet, die in Fribourg für die Schweiz beten werden. Die Organisatoren schreiben in einer Medienmitteilung dazu:
„Was bewegt diese Menschen, ihre Zeit dafür zu investieren? ,In der Not lernt der Mensch beten.' In diesem Sprichwort mag eine Antwort für diese Frage liegen. Die Entwicklungen der letzten Jahre hinterlassen ihre Spuren; unser Land hat mit wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Problemen zu kämpfen. So werden auch die Diskussionen auf politischer Ebene mit härteren Bandagen geführt. Mit Vehemenz werden die Schuldigen für die Misswirtschaft gesucht und angeprangert. Steht die Kirche hier vor einer Herausforderung mit der Chance, Alternativen aufzeigen zu können? Die Organisatoren des Gebetstages wollen nicht polarisieren, sondern versuchen, einen positiven Beitrag einzubringen. Die Kirche selber ist in den letzten Jahren mit Veränderungen konfrontiert worden. Generell wird nach neuen Zukunftsperspektiven und nach Antworten gesucht, wie den negativen gesellschaftlichen Trends entgegengewirkt und den suchenden Menschen eine echte Antwort gegeben werden kann. Die in den letzten Jahren in unserem Land neu entstandenen Gebetsbewegungen setzen sich dafür ein, dass solche Prozesse in Gang kommen, denn Christen sind der Überzeugung, dass Gott bei diesen Reformen auf keinen Fall ausgeklammert werden darf. Der Gebetstag will Christen ermutigen, ihre Verantwortung für Land und Mitmenschen wahrzunehmen. Im Gebet haben sie ein Instrument, welches ihnen dafür grossen Freiraum gibt. - Eine Investition, die sich lohnt!“

Der Gebetstag am 1. August 2003 dauert von 10.00 - 17.00 Uhr. Kinder (6 - 12 Jahre) sind zu ihrem eigenen Gebetstag herzlich willkommen. Weitere Informationen sind im Internet zu finden.


Quelle: Medienmitteilung "Gebet für die Schweiz"

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