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EMKNI - 02.06.2003   Zurück zur Übersicht

USA: Methodisten loben Bush und Kongress für Finanzhilfe zum Kampf gegen AIDS, Malaria und Tuberkulose

Verantwortliche der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) haben US-Präsident George W. Bush und den amerikanischen Kongress für das Erlassen von Gesetzen gelobt (der US-Senat bewilligte dies am 16. Mai), so dass in den nächsten fünf Jahren 15 Milliarden US-Dollar für ein Programm bereit gestellt wird, mit dem global gegen die Krankheiten AIDS, Malaria und Tuberkulose, besonders in Afrika und der Karibik, gekämpft wird.
"Obwohl es nicht ganz optimal ist und das Geld erst noch verfügbar sein muss, ist es ein wichtiger Schritt für die Vereinigten Staaten," sagte Jim Winkler, Generalsekretär des General Board of Church and Society (GBCS) der EMK, und meinte weiter: "Zu viele Menschen – täglich sind es 14'000 – sterben an AIDS und diese Pandemie, die schlimmste in der modernen Geschichte, muss gestoppt werden.“
"Ich bin dankbar dafür, dass Präsident Bush die Gesetze über HIV/AIDS am 27. Mai unterschrieben hat," sagte Felton Edwin May, Bischof der EMK des Bereichs Washington (D.C.) und ein starker Befürworter für die AIDS-Hilfe. "Es ist ein Schritt in der richtigen Richtung. Jedoch sind noch viel mehr Schritte, sowohl in diesem Land, als auch rund um die Welt, erforderlich.“
"Fast 60 Prozent von jenen, die südlich der Sahara in Afrika mit dem HIV-Virus infiziert sind, sind Frauen. Drei Millionen afrikanische Kinder unter 15 Jahren haben das AIDS-Virus. Und durch die Krankheit wurden elf Millionen Kinder zu Waisen – mehr Kinder als im ganzen US-Bundesstaat Kalifornien leben,“ so US-Präsident George W. Bush.
Die Initiatoren des US-Programms hoffen, in diesem Zeitraum von fünf Jahren, sieben Millionen neue AIDS-Erkrankungen zu verhindern, das Leben von zwei Millionen Kranken zu verlängern und für zehn Millionen Kranke sorgen zu können. Weltweit sind bislang bereits mehr als 20 Millionen Menschen an AIDS gestorben.
Wird das Programm vollständig finanziert, würde es die Anstrengungen der Vereinigten Staaten für Vorsorge, Verhütung und Behandlung von HIV/AIDS und der anderen Krankheiten verdreifachen. Die Aufmerksamkeit richtet sich besonders auf zwölf Länder in Afrika südlich der Sahara und zwei Länder in der Karibik, aber auch auf Länder, in denen die Anzahl der Infizierten hoch oder wachsend ist.


Quelle: United Methodist News Service/n-TV/EMKNI

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