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EMKNI - 12.06.2003   Zurück zur Übersicht

Schweiz: Die Vorteile eines Leitbildes und des Sozialzeitausweises

v.O.n.U.: Christine Bickel und Daniel Sommer mit Anspiel zum Sozialzeitausweis - Verena VolzBildung und Beratung weckt, fördert und unterstützt Visionen, Glauben und Veränderungsprozesse. So lautet die Überschrift des Leitbildes der Fachstelle „Bildung und Beratung“, das vom Plenum der Konferenz einstimmig angenommen wurde. Die Erarbeitung eines solchen Leitbildes wurde nötig, um die vielen guten Bildungs- und Beratungsangebote in der EMK Schweiz/Frankreich zu vernetzen und in einer übersichtlichen Weise zu präsentieren. Das neue Leitbild dient als Arbeitsgrundlage. Weitere organisatorische Fragen des Zusammenwirkens der verschiedenen Bereiche müssen noch geklärt werden, genauso wie die Bezeichnung „Bildung und Beratung“ für die Fachstelle nach wie vor ein Arbeitstitel ist. Die Beauftragten für Bildungs- und Beratungsaufgaben Christine Bickel und Verena Volz luden die Konferenzteilnehmer ein, bei der Namensfindung kreativ mitzuarbeiten. Dies kann aktiv schon während der Konferenz an ihrem Stand geschehen.
Ein besonderes Augenmerk gilt heute der Wertschätzung der freiwilligen Mitarbeit in unserer Kirche. Christine Bickel wies auf einen erfolgreichen Seminartag hin, der bereits im März in Aarau stattfand. „Freiwillige Mitarbeit wertschätzen –aber wie? – eine Frage, die in den Gemeinden eine zunehmende Rolle spielen wird. Am 25. Oktober 2003 wird ebenfalls in Aarau der zweite Seminartag zu diesem Thema stattfinden. Dort wird es auch um den „Sozialzeitausweis“ und dessen Bedeutung und Funktion gehen. Was dieser Ausweis leisten kann, durften die Konferenzteilnehmer/innen mit einem Sketch erleben, als plötzlich ein „Hauswart“ einen solchen vom Boden aufkehrte und Christine Bickel ihm erklärte, welche Vorteile z.B. in diesem Ausweis für seine freiwillige Arbeit bei der Konferenz enthalten sind. Sehr detailliert kann darin festgehalten werden, wie lange, was genau und in welcher Qualität freiwillige Mitarbeit geleistet wird. Der Sozialzeitausweis kann für viele freiwillige Mitarbeiterinnen zu einer neuen Motivation werden und ist gut geeignet ihr Engagement wertzuschätzen. Grund genug ihn nicht am Boden liegen zu lassen, sondern mitzunehmen, ihn den Gemeinden vorzustellen und erste Erfahrungen damit zu sammeln.
Der Bericht Schulung enthält auch die bedauerliche Mitteilung, dass die Bibelschule Adelboden wegen mangelnder Anmeldungen aufgelöst werden soll. Die Konferenz hat dies ohne Diskussion zur Kenntnis genommen.


Quelle: EMKNI - Sven Büchmeier

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