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EMKNI - 14.06.2003   Zurück zur Übersicht

Schweiz: Viktoria Hasliberg Reuti: Stiftung wird aufgelöst

Richard Prohaska und Daniela Hüni-LuginbühlIm Geschäftsjahr 2002 ist es N. und H. Glatthard gelungen, den Betrieb des Hotels Viktoria stabil zu führen und den neuen Eigentümern betriebsbereit zu übergeben. Am 15. November 2002 wurde der Kaufvertrag unterzeichnet. Familie van Woerden ist daran gelegen, die Viktoria als christliches Haus weiterzuführen. Die Jährliche Konferenz nahm mit Genugtuung wahr, dass das Haus auch mit neuem Eigentümer unter demselben Namen und Motto auftritt.
Durch den Verkauf des Hotels ist der Stiftungszweck, der Betrieb eines Gasthauses, nun nicht mehr gegeben. Deshalb stimmte die Jährliche Konferenz dem Antrag zu, die Stiftung aufzulösen. Damit gehe ein Arbeitszweig, von dem der über lange Jahre viel Segen ausgegangen ist, zu Ende – für manche schmerzlich zu Ende, so Richard Prohaska. Noch einmal wurde dem Bedauern Ausdruck gegeben, dass es so gekommen ist und dass viele Personen grossen Schaden erlitten. Nach der Einschätzung von Richard Prohaska habe der lange Weg, den die Kirche seit 1998 bis zum Verkauf eingeschlagen hat und der zusätzliche Mittel nötig machte, immerhin wesentlich dazu beigetragen, dass die Ereignisse rund um das Hotel Viktoria im Berner Oberland keine grösseren Wellen schlug, die sich negativ auf den Hotelbetrieb oder auf die Kirche ausgewirkt hätten.
Abschliessend dankte Daniela Hüni, Vizepräsidentin des Stiftungsrates ad interim, dem Stiftungsrat, dem Kirchenvorstand und der Jährlichen Konferenz für ihre Unterstützung.


Quelle: EMKNI - Stefan Zürcher

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