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EMKNI - 03.03.2003   Zurück zur Übersicht

Schweiz: Interreligiöse Feier am Mittwoch

Mit einer interreligiösen Feier am nächsten Mittwoch, dem 5. März 2003, um 17.30 Uhr, im Berner Münster, wollen der Schweizerische Evangelische Kirchenbund (SEK), die Schweizer Bischofskonferenz, die Christkatholische Kirche der Schweiz, der Schweizerische Israelitische Gemeindebund und die Koordination Islamischer Organisationen Schweiz ihrem Willen Ausdruck verleihen, den religiösen Frieden zu bewahren und zu festigen.

Die Kirchen und Religionsgemeinschaften der Schweiz wollen zum Erhalt des religiösen Friedens beitragen. Sie widersetzen sich dem Versuch, dass zwischen ihnen Gräben der Feindschaft und des Misstrauens gezogen werden und wollen den Dialog und das Band des Friedens untereinander stärken. Die Kirchen und Religionsgemeinschaften erklären, dass es somit keine religiöse Rechtfertigung für einen Krieg gibt. Gerade angesichts der weltweiten Spannungen und drohenden Kriege in der Welt betonen die verschiedenen Religionen die Wichtigkeit der gegenseitigen Achtung, des Dialogs und der gemeinsamen Bemühungen um Frieden. Einer Erosion der Toleranz zwischen den Religionen muss entgegengewirkt werden.

Mit dieser interreligiösen Feier am nächsten Mittwoch, zu welcher religiöse wie politische Persönlichkeiten sowie die Bevölkerung eingeladen sind, wird dieser Haltung Ausdruck verliehen. Die Feier wird eine gemeinsame Erklärung und einen Aufruf der genannten Trägerorganisationen sowie ein Friedensgebet beinhalten.


Quelle: Schweizerischer Evangelischer Kirchenbund (SEK)

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