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EMKNI - 06.03.2003   Zurück zur Übersicht

Schweiz: Erste gemeinsame Feier der drei Religionsgemeinschaften

Bischof Amadée Grab (Bischofskonferenz), Prof. Dr. Alfred Donath (Israelitischen Gemeindebund), Pfarrer Thomas Wipf, SEK, Dr. M. Tufail, Koordination Islamischer Organisationen Schweiz, und Bischof Fritz-René Müller, Christkath. Kirche.Am Mittwochabend haben Vertreter des christlichen, jüdischen und muslimischen Glaubens im Berner Münster die erste gemeinsame nationale religiöse Feier zum Thema "Das Band des Friedens stärken - in der Schweiz und weltweit" abgehalten.
Die Initiative zu diesem Gottesdienst und zum "Aufruf zum Frieden - hier und weltweit" war vom Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund (SEK) ausgegangen. Anlass dazu war die Gefahr eines Irakkriegs.
An der Feier sprachen SEK-Ratspräsident Thomas Wipf, Amédée Grab, Präsident der Schweizer Bischofskonferenz, der christlkatholische Bischof Fritz-René Müller sowie Alfred Donath, Präsident des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebunds und der Präsident der Koordination Islamischer Organisationen Schweiz, Mohammad Tufail. In einem Friedensgebet auf Hebräisch, Deutsch und Arabisch wandten sich die Versammelten an Gott, dann wurde im Beisein der Bundesrätinnen Ruth Metzler und Micheline Calmy-Rey sowie von Ständeratspräsident Gian-Reto Plattner gemeinsam das Lied «We shall overcome» angestimmt.
Der vollständige Wortlaut der Erklärung "Das Band des Friedens stärken - in der Schweiz und weltweit" kann unter http://www.sek-feps.ch/download/5-3-2003_d.pdf als PDF-Dokument bezogen werden.
Die Evangelisch-methodistische Kirche (EMK) ist eine Mitgliedskirchen im SEK. An der Feier vertraten Erika Welti und Pfarrerin Elsi Altorfer die EMK.


Quelle: Schweizerischer Evangelischer Kirchenbund (SEK)

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