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EMKNI - 20.03.2003   Zurück zur Übersicht

USA: Werbespots der EMK vermitteln Botschaft von Hoffnung und Trost

Während im Irak der Krieg ausgebrochen ist, startet die Evangelisch-methodistische Kirche (EMK) in den Vereinigten Staaten mit einer neuen Werbekampagne am Fernsehen, um die Botschaft von Hoffnung, Heilung und Trost zu vermitteln.
„In Zeiten von Konflikt und Furcht haben wir etwas, was beständig ist, die Gegenwart Gottes, die für alle Menschen da ist, egal, wo sie auf der Welt leben,“ sagte Pfarrer Larry Hollon, leitender Verantwortlicher von United Methodist Communications. „Da dieser Krieg im Irak und in den Herzen und dem Verstand von Menschen überall in der Welt geführt wird, bietet die Evangelisch-methodistische Kirche Botschaften für diejenigen an, die nach einer Lösung, Heilung und Trost suchen,“ so Hollon.
So startet nun ein neuer 30-Sekunden-Werbespot der EMK am Fernsehen. Im Spot wird zu Beginn das Abrollen eines Isolierbandes bis zu seinem Ende gezeigt, dazu sagt eine Stimme aus dem Off: „Vor zwei Monaten war es nur ein Isolierband. Und eines Tages wird es hoffentlich bald wieder nur ein Isolierband sein. Mit der Welt beten die Menschen der Evangelisch-methodistischen Kirche für Verständnis, für Heilung, für Frieden. Möge Gott uns alle segnen während dieser Zeit.“
Es wird erwartet, dass diese Botschaft auf den Kanälen CNN, Fox News, CNN Headline News und MSNBC ausgestrahlt werden wird. Hollon sagte, dass geplant sei, dass der Werbespot Freitag Nacht, dem 21. März 2003, oder am Samstag Morgen, dem 22. März 2003, gesendet werden soll, je nachdem wann die Nachrichtenkanäle ihre laufende Kriegsberichtserstattung mit Werbung unterbrechen.
Der Werbespot zum Krieg ist Teil der Werbeanstrengungen der Kirche zur Fastenzeit und gehört zu einer vierjährigen 20 Millionen-Dollar-Kampagne, mit der mehr als 65 Millionen amerikanische Fernsehzuschauer erreicht worden sind. Hollon sagte, der Entschluss der Kirche voranzugehen, um mit Werbung die Haltung der Kirche gegenüber dem Land und der Welt zu kommunizieren, sei eine Folge der Tragödie des 11. Septembers 2001. "Unsere Spots nach dem 11. September waren Stimmen des Gebets, des Trost und der Beruhigung für eine verletzte Nation," sagte Hollon und meinte weiter: "Sie waren ein Katalysator für Heilung. Mehr als je zuvor kann die Kirche heute ein Katalysator für Frieden und Heilung in der Welt sein." Während der Fastenzeit bis zum 19. April 2003 sollen weitere TV-Spots der Kirche am Fernsehen ausgestrahlt werden.


Quelle: United Methodist News Service

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