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EMKNI - 05.09.2003   Zurück zur Übersicht

Deutschland: Europaseminar des Weltbundes Methodistischer Frauen

180 Frauen aus 21 Ländern Europas trafen sich vom 27. – 31. August 2003 zum Europaseminar Methodistischer Frauen in Rehe/Westerwald.
In welcher Lebensphase befinden wir uns? Was bedeutet das in den unterschiedlichen Ländern, in denen wir leben? Was hat das mit unserem Glauben an Gott zu tun? Den „Jahreszeiten im Leben von Frauen“ wurde in Bibelarbeiten zu biblischen Frauen nachgespürt: Maria als Frühlingsfrau, die Witwe von Zarpat als Sommerfrau, Hanna als Herbstfrau und Maria Magdalena und die Prophetin Hanna als Winterfrauen. Dem Sommer als der Mitte des Lebens, aber auch der Zeit der Veränderung und dem Winter, der uns auffordert, das Abschiednehmen und Loslassen einzuüben, galt die besondere Aufmerksamkeit in diesen Tagen. Egal in welcher Jahreszeit wir uns befinden, das Gefühl für die richtige Zeit im Leben gilt es zu erspüren.
Der internationale Abend, an dem sich die Frauen mit ihrer Arbeit in den einzelnen Ländern präsentierten, machte einen ungeheuren Reichtum sichtbar. Die spannende Bandbreite von der Sozialarbeit mit jungen werdenden Müttern in Russland, der missionarischen Arbeit in Litauen, bis hin zur Arbeit gegen Gewalt an Frauen in England wurde sichtbar.
Aber auch die Lebensfreude und Freude am Glauben wurde durch Tanz und Musik zum Ausdruck gebracht. „Gott gebraucht unsere Vielfalt, um uns Neues zu zeigen“. So begrüßte Meeli Tankler, Europapräsidentin aus Estland die Frauen zu Beginn des Seminars – und das war spürbar bis zum Ende der Tagung im Christlichen Erholungsheim Westerwald.
Dem Weltbund Methodistischer Frauen gehören 68 nationale Frauenwerke an. Zwischen den alle 5 Jahre stattfindenden Weltversammlungen finden etwa auch im 5-jährigen Rhythmus Begegnungs-Seminare in den 9 verschiedenen Regionen (Areas) statt. Dieses Mal hatten zum Europaseminar die deutschsprachigen Frauenwerke eingeladen. Zum Vorbereitungsteam gehörten Andrea Siegrist (Österreich), Hannelore Christner
(Deutschland), Hanna Wilhelm-Zinser (Schweiz) und Meeli Tankler (Europapräsidentin, Estland). Für Organisation und Logistik waren Renate und Walter Bolay (Deutschland) verantwortlich.


Quelle: Gertraude Schumacher

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