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EMKNI - 27.04.2004   Zurück zur Übersicht

Welt: Heute beginnt die Generalkonferenz der EMK

Logo der GeneralkonferenzHeute beginnt die Generalkonferenz der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) in Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania. Sie ist das höchste gesetzgebende Gremium der weltweiten EMK. Knapp 1'000 Delegierte aus allen Jährlichen Konferenzen werden in den nächsten zehn Tagen miteinander beraten und Beschlüsse fällen. Unter ihnen sind 178 Delegierte aus Europa, Afrika und den Philippinen. Diese Zahl ist höher denn je, da die EMK in Afrika und den Philippinen wächst.

Da jede Jährliche Konferenz, jede Gemeinde, ja sogar jedes einzelne Mitglied der EMK einen Antrag an die Generalkonferenz stellen kann, liegen rund 1'600 Anträge vor. Die Anträge behandeln gewünschte Veränderungen in der Kirchenordnung (Verfassung, Lehre, Soziale Grundsätze, Organisation und Verwaltung) oder Resolutionen über einen weitgespannten Bereich von Themen. Um all diese Fülle in zehn Tagen bearbeiten zu können, teilen sich die Delegierten in der ersten Woche in fünf vorberatende Kommissionen auf, so dass nur noch die kontroversen Geschäfte im Plenum behandelt werden müssen. Die Entscheidungen der Generalkonferenz sind bindend. In den Bereichen von Organisation und Verwaltung sowie von Liturgie und Gesangbuch haben die Zentralkonferenzen der EMK ausserhalb der USA die Möglichkeit, diese Entscheide an die regionalen Gegebenheiten anzupassen.

An der Generalkonferenz werden aber nicht nur kirchliche Angelegenheiten und theologische Fragen behandelt, sondern es finden auch kirchliche Feiern und Gottesdienste statt.

Am Vorabend vor Beginn der Generalkonferenz hat der methodistische Bischofsrat einen pastoralen Brief veröffentlicht, in dem er der Hoffnung Ausdruck verleiht auf eine von Liebe und Gebet geprägte Zeit während der Generalkonferenz. Die Bischöfe wiesen auf Angelegenheiten rund um die Generalkonferenz hin, die „sensible Punkte“ seien. Diese Angelegenheiten beinhalten die Probleme einiger internationaler Delegationen betreffend dem Erhalt von Visa, finanzielle und administrative Veränderungen, Sorgen wegen Krieg und Terrorismus, aber auch Rassismus und Armut sowie Homosexualität.

„Furcht und Sorge sind nicht die einzigen Kräfte, die in dieser Welt am Wirken sind,“ schreiben die Bischöfe in ihrem Brief vom 26. April 2004. „Wenn Jesus Christus da ist, haben wir nichts zu fürchten. Wir sind mehr als jemals zuvor davon überzeugt, dass Jesus Christus mit uns hier ist und uns anleitet zu dienen, in allem, was wir tun.“

Viele Informationen rund um die Generalkonferenz sowie eine laufende aktuelle Berichterstattung findet sich auf der Homepage der Generalkonferenz. EMKNI wird laufend von der Generalkonferenz berichten.


Quelle: EMKNI / Patrick Streiff, kirche+welt / Generalkonferenz der EMK

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