Alte Version dieser Seite EMKNI en français
-
EMKNI - 30.04.2004   Zurück zur Übersicht

Welt: Das Budget, Wahlvorschläge, ein Geburtstagsständchen und Kartoffeln an der Generalkonferenz

Logo der GeneralkonferenzSandra Kelly Lackore, die Verantwortliche für die Finanzen der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK), erläuterte den Delegierten an der Generalkonferenz am 29. April 2004 das Budget von 585 Millionen US-Dollar für die nächsten vier Jahre. Sie erinnerte daran, dass Entscheidungen zum Budget nicht einfach eine Frage von Dollar sei, sondern es gehe um Geschenke für Gott. Sie schlug den Delegierten vor, in die Zukunft zu schauen, und zu erhalten, was lohnend sei und nicht das zu streichen, was nicht „innovativ“ in einem Prozess sei. Das endgültige Budget, sagte sie, soll das wiedergeben, woran die Delegierten betreffend Prioritäten im Bezug auf den Kirchenauftrag und die Finanzen glauben. „Betrachten Sie es nicht einfach als ein Budget mit Dollar, sondern als heiliges Vertrauen,“ so Lackore.

An der Sitzung am 29. April wurden 24 Personen nominiert für den Rechtsrat sowie 17 Personen für den Universitätssenat. Der Rechtstrat ist das oberste Gericht der Evangelisch-methodistischen Kirche und hat neun Mitglieder. Zwei Geistliche und zwei Laien werden für die nächsten vier Jahre gewählt. Die Wahl wird am 3. Mai 2004 stattfinden.
Der Universitätssenat ist ein kirchliches Gremium von Berufstätigen mit einer höheren Bildung, die bestimmen, welche Kriterien akademische Institutionen der EMK zu erfüllen haben. Vier Mitglieder werden am 3. Mai 2004 gewählt, die restlichen 21 Mitglieder werden durch andere Gruppen gewählt.

Ein von den Delegierten gesungenes Geburtstagsständchen erhielt an der Generalkonferenz Eunice Jones Mathews, die gerade 90 Jahre alt geworden ist. Eunice Jones Mathews war lange Jahre in der Missionsarbeit tätig und ist die Frau von Bischof James K. Mathews. Sie ist die Tochter von E. Stanley Jones und Mabel Lossing Jones, dem bekanntesten methodistischen Missionsehepaars des 20. Jahrhunderts.

Am diesem Konferenztag wurde sehr praktisch ein diakonischer Dienst geleistet. So luden Bischöfe und Delegierte Schulter an Schulter 50-Pfund-Säcke mit Kartoffeln von einem Lastwagen in einen anderen Lastwagen um, der zur "Greater Pittsburgh Community Food Bank“ fährt. Diese Aktion wurde gesponsert und organisiert von der Society of St. Andrew, einer ökumenischen Nonprofit-Organisation, und United Methodist Men. Die überschüssigen Kartoffeln stammen von einer Firma aus dem US-Bundesstaat Maine und können, weil sie leicht fehlerhaft sind, nicht mehr verkauft werden. Es konnte vereinbart werden, dass die Kartoffeln von Maine nach Pittsburgh verschifft wurden und nun für Mahlzeiten von bedürftigen Menschen bestimmt sind. Die Kartoffeln sollten ausreichen, dass rund 120'000 bedürftige Menschen in Pittsburgh bei der „Food Bank“ eine Mahlzeit mit diesen Kartoffeln erhalten werden. An der Generalkonferenz wurden Menschen aufgefordert, bei einer Mahlzeit zu fasten und Geld zu spenden, um zu helfen, die Transportkosten für diese Kartoffeln zu decken.

Informationen und Bilder zur Generalkonferenz finden sich auf deren Homepage.
David Bühler, Laiendelegierter der EMK Schweiz-Frankreich, fotografiert auch an der Generalkonferenz. Seine Bilder finden sich unter http://gc2004.umc-europe.org und es kommen laufend neue dazu.


Quelle: EMKNI / UMNS / Generalkonferenz

-----------
Veröffentlichung nur mit Quellenangabe "EMK News" gestattet!
Bitte senden Sie Ihre Bemerkung an die folgende Mailadresse:
"emknews-redaktion at umc-europe punkt org"