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EMKNI - 10.08.2004   Zurück zur Übersicht

Welt/Irak: Verurteilung der Bombenangriffe auf Kirchen

Methodisten und Verantwortliche anderer Religionen haben die gezielten Angriffe auf die christliche Minderheit im Irak verurteilt. Bei der Explosion von Autobomben vor fünf Kirchen waren am 1. August 2004 im Irak zehn Menschen getötet und weitere 47 Menschen verletzt worden.

Pfarrer R. Randy Day, Generalsekretär des General Board of Global Ministries (GBGM), der weltweiten Missionsbehörde der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) drückte seinen tiefen Kummer über die unschuldigen Kinder und Erwachsenen aus, die getötet wurden und bemerkte, dass sowohl Christen wie Moslems unter den Opfern der Bombenangriffe seien. „Wir fahren fort, alle Gewalttätigkeiten an Menschen und Institutionen im Irak zu verurteilen, einem Land, das viel erlitten hat,“ sagte Day.

Robert Edgar, Pfarrer der EMK und Generalsekretär des Nationalen Rats der Kirchen in den USA, hat Kirchen im Irak besucht und deren Leiter getroffen. „Diese Gemeinden haben seit zweitausend Jahren eine Tradition im Irak und während der meisten Zeit haben sie und ihre muslimischen Nachbarn friedlich Seite an Seite gelebt,“ so Edgar. „Diese zerstörerische Tat von Extremisten gegen die Kirchen gibt diese Geschichte von Koexistenz preis.“

Auch Jim Winkler, Generalsekretär des General Board of Church and Society (GBCS) der EMK, zeigte die lange Geschichte der christlichen Gemeinschaften im Irak auf. „Ich bete, dass wir Methodisten grosszügig in unserer Unterstützung sein werden, ihnen in dieser Zeit der Hilfe und des Verlusts beizustehen. Lasst uns auch daran arbeiten, diesen Krieg möglichst bald zu beenden.“


Quelle: EMKNI / United Methodist News Service

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