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EMKNI - 27.08.2004   Zurück zur Übersicht

USA: Für den kirchlichen Dienst ist die Zufriedenheit des Ehepartners wichtig

Die Fähigkeit der Ehepartnerin oder des Ehepartners, mit dem Leben als Frau eines Pfarrers oder Mann einer Pfarrerin zurechtzukommen, hängt stark mit dem Durchhaltevermögen der Person in einem geistlichen Amt zusammen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie, die in der Jährlichen Konferenz der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) von Florida unter 191 Familien von PfarrerInnen durchgeführt wurde. „Die Idee ist, dass das Wohlergehen in der Familie abhängig vom Wohlergehen der einzelnen Personen in einer Familie ist,“ sagte die Therapeutin Trudy Rankin, die die Untersuchung im Rahmen ihrer Dissertation an der Argosy Universität von Saratoga durchgeführt hat. Rankin ist selber mit einem Pfarrer verheiratet.

Als Basis ihrer Forschung untersuchte sie, wie flexibel Personen in ihrer Wahrnehmung im Bezug auf ihre oder seine Rolle als EhepartnerIn eines Pfarrer oder einer Pfarrerin sind und wie zufrieden sie dabei in dieser Rolle sind. „Unglaublich, über 50% sagten, dass sie berufen seien, die Frau eines Pfarrers oder der Mann einer Pfarrerin zu sein,“ sagte Rankin. Sie stellte dabei auch, aufgrund der gemachten Interviews für die Studie, eine Liste von Tipps zusammen, die Pfarrfamilien helfen sollen, mit ihrer Rolle zurecht zu kommen. So sagte die Frau eines Pfarrers, dass sie und ihr Mann jeden Sonntag abend zusammen sitzen würden, um die Termine in der Agenda miteinander zu diskutieren. Arbeitet der Pfarrer, der seine Arbeit gerne tut, mehr als 60 Stunden in der Woche, setzt er diese zusätzlichen Stunden als Freizeit in der nächsten Woche für die Familie ein. Oder ein anderes Pfarrehepaar hält sich seit der Seminarzeit, wann immer möglich, den Freitag abend für sich frei.


Quelle: e-Review EMK Florida / EMKNI

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