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EMKNI - 27.12.2004   Zurück zur Übersicht

Brasilien: Entführung zweier Kinder nahm ein glückliches Ende

Wie die Weltmission der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) in Deutschland mitteilt, hat die Geschichte rund um die Entführung zweiter Kinder einer Pastorin der methodistischen Kirche in Brasilien nach Paraguay ein glückliches Ende gefunden (siehe auch EMKNI-Meldung vom 01.10.2004).

Vor zehn Monaten waren die Kinder der Pastorin Genilma Boehler von ihrem eigenen Vater nach Paraguay entführt worden. Nun sind sie wieder nach Brasilien zurückgekehrt. „Vor Freude möchte ich platzen am Vorabend von Weihnachten, denn meine beiden Söhne Guillermo und Arturo sind wieder bei mir – nach zehnmonatigem Exil in Paraguay,“ schrieb Genilma Boehler dankbar nach der Rückkehr ihrer Kinder aus Paraguay. Sie flog nach Asuncion, um die Kinder dort in Empfang zu nehmen. Die grosse internationale Solidarität, der Einsatz engster Berater des brasilianischen Präsidenten Lula da Silva und vor Ort durch die paraguayische methodistische Kirche haben dies möglich gemacht. Pastor Pablo Mora, Leiter der methodistischen Kirche in Paraguay: „Es begann als ein familiäres Problem und hatte sich zu einem internationalen ausgeweitet.“

Genilma Boehler dankt allen, die an dem Kampf um ihre Kinder teilgenommen haben. Der vollständige Text Ihres Briefes und ein Foto finden sich auf der Website der Weltmission unter http://www.emkweltmission.de.


Quelle: Weltmission der EMK Deutschland / EMKNI

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