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EMKNI - 30.12.2004   Zurück zur Übersicht

Südasien: Finanzielle Hilfe für die Opfer des Seebebens ist dringend nötig

Nach dem verheerenden Seebeben in Südasien, das bis jetzt schätzungsweise über 80'000 Menschen das Leben gekostet hat, sind die Rettungs- und Hilfsmassnahmen voll im Gange. Auch UMCOR (United Methodist Committee on Relief), das weltweite Hilfswerk der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK), ist daran beteiligt.

„Das Erste, das wir in einer Katastrophensituation tun, ist uns daran zu erinnern, dass wir ein Werk einer globalen Kirche sind,“ sagt Pfarrerin Kristin Sachen, Katastrophenverantwortliche von UMCOR. „Wir sind nicht nur eine amerikanische oder nordamerikanische Kirche, und das macht einen Unterschied, wie wir auf Notfälle reagieren. Wenn wir eine Lücke sehen, treten wir ein und schauen, was wir tun können, um zu helfen.“

Schon seit langer Zeit unterhält UMCOR Beziehungen zu anderen Hilfsorganisationen und arbeitet eng mit Agenturen zusammen, um Menschen vor Ort zu unterstützen, bei dem, was sie benötigen. So arbeitet UMCOR beispielsweise mit ACT (Action Churches Together), CASA (Church Auxiliary for Social Action) und mit dem Church World Service zusammen.

Besonders wichtig dabei ist die finanzielle Unterstützung. „Sehr oft ist es Geld, was sie in einer grossen Notsituation brauchen,“ sagt Sachen. „Unsere Partner haben Beziehungsnetze, sind ausgebildet und sie brauchen das Geld einfach, um ihren Plan ausführen zu können.“ UMCOR hofft, dass möglichst viel Geld gespendet wird, um zu helfen. Auch die Evangelisch-methodistische Kirche Schweiz-Frankreich unterstützt die Hilfsaktionen von UMCOR sowie von HEKS (Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz) und ruft zu grosszügigen Spenden auf (wie man spenden kann, siehe bei der EMKNI-Meldung vom Montag).

Obwohl UMCOR schon Gelder freigegeben hat, um Überlebenden der Katastrophe zu helfen, betrachtet sie sich als Hilfswerk, das mittel- und langfristig hilft. „Es bringt uns zwar nicht viel Aufmerksamkeit ein, aber es ist das Richtige, es so zu tun,“ so Sachen.


Quelle: United Methodist News Service / EMKNI

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