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EMKNI - 07.01.2004   Zurück zur Übersicht

USA: Methodistisches Ehepaar im „Guinness Book of World Records“

Mit ihrer Sammelleidenschaft haben Barbara und Thomas Southwell aus Memphis im US-Bundesstaat Tennessee einen Weltrekord aufgestellt und werden nun im „Guinness Book of World Recors“ aufgenommen. Das Ehepaar sammelt seit über 15 Jahre „Kirchenteller“ von methodistischen Kirchen, d.h. Teller mit kirchlichen Ereignissen oder Motiven drauf. Ihre Sammlung umfasst unterdessen 1'650 Stück und weitere Stücke kommen immer noch dazu.

Die Sammelleidenschaft begann im Jahr 1988 auf einer Reise nach Kansas City, als das seit kurzem verheiratete Paar einen Onkel besuchte, der häufig auf Flohmärkten geht. Das Paar begleitete ihn auf eine seiner „Einkaufsexpeditionen“. Auf einem Flohmarkt entdeckte Barbara Southwell einen Teller einer Methodistenkirche. "Ich kaufte den Teller für einen Dollar als Andenken,“ sagte Barbara Southwell und erzählte dies ihrer Mutter. Diese hatte zwei ähnliche Teller zu Hause und schenkte sie ihr.

So begann die Sammelleidenschaft, die sie zu vielen privaten Hausratverkäufen, zu Flohmärkten, Antiquitätenläden und Brockenstuben führte, wo sie fleissig „Kirchenteller“ von verschiedenen Methodistenkirchen erwarben. Ihre Sammlung enthält auch Geschirr aus Kanada, Grossbritannien, Wales, Frankreich, Deutschland, Westindien und Australien. Die Herstellung von Tellern mit solchen Motiven wurde normalerweise von örtlichen Kirchgemeinden in Auftrag gegeben, aber es finden sich auch Teller mit Motiven von Krankenhäusern, Schulen, historischen Ereignissen oder Organisationen.

Die Sammlung der Southwells beschränkt sich nicht nur auf Teller. Sie sammeln auch Wandleuchter, Bonbongeschirr sowie weitere Gegenstände aus Kapellen. Manches ist aus Porzellan, anderes aus Keramik, Ton, Zinn, Kupfer oder Holz.

Für ihren Eintrag ins „Guinness Book of World Records“ erhielten sie Unterstützung von ihrem Pfarrer Elton Watlington aus der örtlichen Gemeinde der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK). Ohne ihn hätten sie es nicht geschafft. „Man muss einige Hürden überwinden, um ins „Guinness Book of World Records“ zu kommen,“ sagte Thomas Southwell. So musste ein Wirtschaftsprüfer das Geschirr zählen und ein Historiker musste bescheinigen, dass die Teller von Methodistenkirchen sind, bevor die Sammlung anerkannt wurde.


Quelle: United Methodist News Service / EMKNI

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