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EMKNI - 12.01.2004   Zurück zur Übersicht

Argentinien: Gute Erfahrungen an einer Glaubenskonferenz

Von Andreas Stämpfli, Geschäftsleiter von Connexio, dem Netzwerk für Mission und Diakonie der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) Schweiz-Frankreich, haben wir folgende Meldung aus Argentinien erhalten:

„Vom 4. - 8. Januar 2004 veranstaltete unsere Partnerkirche in Argentinien, die Iglesia Evangélica Metodista Argentina (IEMA), in Embalse Rio Tercero eine nationale Glaubenskonferenz, an welcher über 2000 Personen teilnahmen. Es war die erste derartige Veranstaltung in der Geschichte dieser Kirche. Der Anstoss dazu kam ursprünglich von unserem Bischof Heinrich Bolleter, der zusammen mit seiner Ehefrau Martha und drei Mitgliedern unseres Lateinamerikaressorts daran teilnahm. Auch fünf aktive und pensionierte Connexio-Mitarbeiterinnen aus Argentinien waren anwesend und stark engagiert.

Gottesdienste mit viel Musik und Gesang, Bibelarbeiten, Workshops, Jugendprogramme, Sitzung der Generalversammlung der Kirche (Jährliche Konferenz), Spazieren und Baden im nahen See waren Elemente, welche die Konferenz zu einem wahren Fest für Jung und Alt werden liess. Die Gäste aus der Schweiz und aus England waren herzlich willkommen und wurden in die Konferenz integriert. Durch ihre Anwesenheit wurde die langjährige Partnerschaft zwischen den Kirchen vertieft und allen Anwesenden neu bewusst gemacht. Bischof Bolleter überbrachte bei seinem Grusswort an die Generalversammlung tönerne Abendmahlskelche aus der Schweiz, welche am Schlussgottesdienst zum Einsatz kamen. Im weiteren nahm er zusammen mit der argentinischen Bischöfin Nelly Ritchie, den emeritierten Bischöfen Aldo Etchegoyen und Federico Pagura sowie David Emerson, dem Präsidenten der Methodistenkirche im Bezirk Cumbria, England, an einem vielbeachteten Podiumsgespräch teil, bei welchem kirchliche Erfahrungen in Lateinamerika, Osteuropa und Cumbria vorgestellt wurden.

Die Schweizer Delegation veranstaltete an zwei Tagen einen Workshop zur weltweiten Verbundenheit in der Mission am Beispiel von Connexio und präsentierte Anliegen zum Dank und zur Fürbitte im Schlussgottesdienst der Konferenz. Ziel der fast fünftägigen Veranstaltung war das gemeinsame Nachdenken über den heutigen Auftrag der Methodistenkirche im argentinischen Kontext sowie die persönliche Begegnung zwischen den Mitgliedern aus den sieben Distrikten der IEMA.

Den Teilnehmenden wird diese festliche Konferenz noch lange in Erinnerung bleiben. Sie haben persönlich erfahren, wie bereichernd die Verbundenheit mit den Glaubensgeschwistern im eigenen riesigen Land und auch mit der weltweiten Kirche sein kann.“


Quelle: Andreas Stämpfli

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