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EMKNI - 13.01.2004   Zurück zur Übersicht

Schweiz: Kinderkrippe Popcorn in Glattbrugg eröffnet

Seit einer Woche gibt es in Glattbrugg eine zweite Kinderkrippe. Getragen wird sie vom Verein Popcorn der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) in Glattbrugg. Am letzten Sonntag ist die Krippe mit einem Gottesdienst eingeweiht worden.

«Viele Türen sind in den letzten zweieinhalb Jahren aufgegangen», erzählte ein sichtlich erfreuter Hans Zolliker, Präsident des Vereins, am Festgottesdienst vor zahlreichen Gästen, darunter Stadträtin Regina Bührer, «damit es möglich geworden ist, die Kinderkrippe heute mit Kinderlachen zu füllen.»

In die Freude des Präsidenten des Vereins Popcorns stimmte Hanna Wilhelm, Distriktsvorsteherin der EMK, mit ein. Sie freute sich, zusammen mit Pfarrer Martin Streit, die Mitarbeiterinnen der Krippe segnen zu dürfen. Segnen für eine Arbeit mit den Kindern, die nach und nach die Krippe beleben werden.

Unterstützt wird die Krippe, die Kindern im Alter von drei Monaten bis zum Kindergarteneintritt offen steht, durch die Stadt Opfikon/Glattbrugg, welche dem Verein die Defizitgarantie gewährt. Unerwartete Unterstützung erhielt der Verein auch durch die Seniorenbrockenstube, die den Spielplatz im Garten mit Kletterturm, Rutschbahn und Sandkasten finanziert hat. Connexio, das Netzwerk für Mission und Diakonie der EMK, finanzierte den Start der Krippe beim Anschaffen der Inneneinrichtung, Spielsachen und nicht zuletzt bei den baulichen Modifikationen.

Die Gemeinde sammelt sich nun zum Gottesdienst unten in der Kapelle. Von oben dringen aus einer 4½-Zimmer-Wohnung, so bunt bemalt und ausgestattet wie ein grosses Kinderparadies, Stimmen auf die Strasse. Die modernisierte Wohnung, in der sich die Krippe befindet, verfügt neben einem Ess- und Spielzimmer, einem Schlafzimmer, einem Werk- und Bastelzimmer, einem Badezimmer und einer Küche zusätzlich über ein «Gumpizimmer» im Untergeschoss. Ein Büro ist in einer 2-Zimmer-Wohnung, die von der Praktikantin bewohnt wird, im selben Haus einquartiert.

Insgesamt sechs Frauen – zwei Krippenleiterinnen, eine Erzieherin, eine Praktikantin, eine Aushilfe und eine Köchin – teilen sich an fünf Tagen in der Woche die Betreuung der Kinder, die in bis zehnköpfige, altersgemischte Gruppen eingeteilt sind. «Eine lange Vorbereitungszeit geht zu Ende. Jetzt freut es uns, zu sehen, was wir auf die Beine gestellt haben», meinte Krippenleiterin Silvia Schweighofer glücklich. “Kinder aus Ghana, Thailand, Polen, Spanien und aus der Schweiz sind unsere Gäste und bringen Farbe in die Krippe Popcorn!“


Quelle: Mario Dall'Oglio, Connexio

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