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EMKNI - 13.07.2004   Zurück zur Übersicht

Wissenschaftsrat im Theologischen Seminar Reutlingen

Das Theologische Seminar Reutlingen ist auf dem Weg zur staatlichen Anerkennung als Hochschule einen grossen Schritt vorangekommen.

Am Montag, dem 5. Juli 2004, waren Mitglieder aus dem Akkreditierungsausschuss des deutschlandweit zuständigen Wissenschaftsrates, Vertreter von Landes- und Bundesministerien sowie einige hinzugezogene Fachexperten nach Reutlingen gekommen. Sie führten zunächst Gespräche mit dem Träger des Theologischen Seminars, der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK), vertreten durch Bischof Dr. Walter Klaiber und den Vorsitzenden des Verwaltungsrates, Superintendent Dr. Hans-Martin Niethammer. Dann stellten sich die Dozenten des Seminars in grosser Runde ihren Fragen, um später in kleineren Runden insbesondere den Experten für die einzelnen Disziplinen Rede und Antwort zu stehen. Die Gespräche verliefen offen und konstruktiv. Die Runde zur Information über die Umstellung des Studienganges auf die europaweit geforderten Bachelor- und Master-Studiengänge liess allen Beteiligten deutlich werden, wie weit die Planungen im Seminar bereits vorangekommen und wie vorbildlich die vorgestellten Resultate sind. Dankenswerterweise standen auch die Oberbürgermeisterin der Stadt Reutlingen, Frau Barbara Bosch, der Rektor der Fachhochschule Reutlingen, Prof. Dr. Georg Obieglo sowie ein Vertreter universitärer Theologie zu kurzen Gesprächen bereit. Schliesslich gehörte selbstverständlich auch ein Rundgang über den Campus mit den verschiedenen Gebäuden, der guten Ausstattung und dem gepflegten Anwesen zum Programm.

Wie geht es nun weiter? Das Gremium des Akkreditierungsausschusses wird im Herbst seine Beratungen fortsetzen, daraufhin wird der gesamte Akkreditierungsausschuss für den Wissenschaftsrat ein schriftliches Votum an das entsprechende Landesministerium in Baden-Württemberg abgeben, das dann der Landesregierung im Februar 2005 zur Entscheidung vorliegen wird. Das Theologische Seminar würde bei positivem Bescheid sofort den angestrebten Status erhalten. Die Landesregierung bindet sich - obwohl in ihrer Entscheidung frei - in vergleichbaren Fällen an den Beschluss des Wissenschaftsrates.

Schon die Vorbereitungen auf die Anerkennung haben im Seminar bei allen Beteiligten einen Motivationsschub ausgelöst. So wird mit der Umstellung auf die Bachelor- und Master-Studiengänge, die probeweise bereits mit dem Beginn des Studienjahres im Herbst 2004 vollzogen werden soll, ein sechssemestriger Studiengang für Gemeindereferenten und -referentinnen eingeführt. Durch die Verbindung verschiedener Lehrveranstaltungen zu so genannten Modulen wird die inhaltliche Gemeinsamkeit zwischen den theologischen Disziplinen für die Studierenden von Anfang an noch deutlicher.

Das Theologische Seminar ist auf einem guten Weg der Weiterentwicklung.


Quelle: Christof Voigt / EMKNI

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