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EMKNI - 08.06.2004   Zurück zur Übersicht

Schweiz: Christustag wird mit öffentlichem Verkehr besucht

Am nächsten Sonntag, dem 13. Juni 2004, findet in Basel der Christustag statt. Das Vorbereitungskomitee ist in doppelter Hinsicht erleichtert, denn Besucherinnen und Besucher des Christustages werden mit dem Zug und nicht mit dem Auto anreisen und der Verkauf des Spezialtickets bei den SBB liegt weit höher als bisher angenommen. Das Stadion St. Jakob-Park, das 31 000 Menschen fasst, wird mit grosser Wahrscheinlichkeit voll.

12 000 Spezialtickets sind laut den SBB für die Reise zum Christustag verkauft worden. Wegen der Kinder, die mit dem Familienticket gratis mitfahren, den Reisenden mit Generalabonnenten und anderen Sonderbilletten wird mit einem Koeffizienten von 1.4 hochgerechnet. Zusammen mit den Anreisenden aus der näheren Region kommen die SBB auf die stattliche Zahl von 20 000 Leuten, die an diesem Sonntagmorgen zu transportieren sind. Dies erfordert einige Extrazüge. Paul Beyeler, Chef des Organisationskomitees, rechnet im Weiteren mit 5000 Besuchern, die per Bus anreisen. Die Basler wissen sowieso, dass beim Stadion St. Jakob keine Parkplätze vorhanden sind und werden öffentliche Verkehrsmittel benützen. Damit ist das Vorbereitungskomitee eine grosse Sorge los. Beim letzten Christustag 1996 war der Strassenverkehr vor Lausanne zusammengebrochen. Die Staus hatten dazu geführt, dass viele Menschen erst mit grosser Verspätung eintrafen.

Der Christustag ist ein riesiger und ausgedehnter Festgottesdienst in einem Stadion mit einer Gemeinde von tausenden von Teilnehmern. Eine Besonderheit wird der Einzug von 2787 Kommunalfahnen sein, die alle Dörfer und Städte unseres Landes repräsentieren, und von 116 Landesflaggen, getragen von in der Schweiz lebenden ausländischen Christen. Dieser Aufmarsch soll die Teilnehmenden auf den Rängen motivieren, nicht nur am Christustag für die Menschen in unserem Land zu beten und Verantwortung in der Gesellschaft wahrzunehmen. Zahlreiche Referentinnen und Referenten aus verschiedenen evangelischen Kirchen werden auftreten. Ein Chor mit 560 Teenies und Interviews mit Prominenten zum Thema Lebenskrisen werden das Nachmittagsprogramm eröffnen. Dass ein Jodellied neben Hip Hop und Popsongs Platz hat, Alphornbläser und Streetdancer die Bühne beleben werden, beweist die Vielfalt und Breite auch der kulturellen Beiträge an diesem Christustag.

Christustage verstehen sich als ein öffentliches Zeugnis von Christen aus evangelischen Freikirchen, reformierten Landeskirchen und christlichen Organisationen für ihren Glauben an Jesus Christus. Sie wollen zum Ausdruck bringen, dass Evangelische trotz ihrer Vielfalt gemeinsame Anliegen haben. Der Grossanlass soll die Besucherinnen und Besucher ermutigen, sich den Problemen der Menschen in ihrer Umgebung anzunehmen und sich für das Gemeinwohl der Gesellschaft einzusetzen.

Der Christustag wird von sämtlichen evangelischen Dachverbänden getragen: Vom Verband evangelischer Freikirchen und Gemeinden (VFG), der Schweizerischen Evangelischen Allianz (SEA), der Fédération Romande des Eglises et Oeuvres Evangéliques (FREOE) sowie dem Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund (SEK).


Quelle: Medienmitteilung Christustag (fh.) / EMKNI

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