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EMKNI - 10.06.2004   Zurück zur Übersicht

Schweiz: Theologisches Seminar Reutlingen bietet grössere Flexibilität

Holger EschmannHolger Eschmann, Direktor des Theologischen Seminars der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) in Reutlingen/Deutschland, berichtete von den neusten Entwicklungen im Seminar an der Tagung der Jährlichen Konferenz der EMK Schweiz-Frankreich in Thun.
Die Verhandlungen zur staatlichen Anerkennung des Theologischen Seminars als Fachhochschule schreiten voran. Das bedeutet, dass das Seminar dann eigenständig Diplome verteilen könnte. Ohne staatliche Anerkennung müsste das Seminar die Studiengänge in der Abhängigkeit von einer anderen Hochschule (vermutlich aus England) anbieten und dementsprechend auch finanzielle Abgeltungen leisten.
Gleichzeitig stellt das Seminar im Rahmen des 'Bologna-Modells' auf Bachelor- und Masterstudiengänge um. Nach einer dreijährigen Ausbildung wird dann eine Bachelor-Anerkennung zu erwerben sein, nach zwei weiteren Jahren erhalten die AbsolventInnen den Master-Abschluss. Letzterer ist Voraussetzung für den Dienst als PastorIn. Das Bachelordiplom ist zum Beispiel für GemeindemitarbeiterInnen gedacht. Das Theologische Seminar bietet durch diese Entwicklungen eine grössere Flexibilität und hofft, dass es dadurch seine Attraktivität steigern kann. Zur Zeit ist die Anzahl der Studierenden unter 40 gesunken, aus der Schweiz sind lediglich zwei Personen in Reutlingen. Aus dem Plenum wird von den Delegierten mehrfach der Wunsch an Direktor Holger Eschmann herangetragen, dass sich das Seminar besser auf dem Markt positionieren soll.


Quelle: Urs Rickenbacher, EMKNI

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