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EMKNI - 10.06.2004   Zurück zur Übersicht

Schweiz: Neue Ideen und Konzepte des Diakoniewerks Bethanien Zürich

Fredy JornsAlfred Jorns, Direktor des Diakoniewerks Bethanien Zürich, konnte gleich zu Beginn seines mündlichen Berichts an der Tagung der Jährlichen Konferenz der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) Schweiz-Frankreich in Thun eine gute Nachricht weitergeben. Nachdem er bei der letztjährigen Tagung der Jährlichen Konferenz von den drängenden finanziellen Problemen berichtete, konnte im vergangenen Konferenzjahr durch Verhandlungen mit einer neuen Bank die Ablösung der Hypotheken mit einem Gesamtumfang von ca. 80 Millionen Schweizer Franken und damit eine neue finanzielle Freiheit erreicht werden. Verbunden damit ist die Hoffnung, nun den „Turnaround“ zu schaffen.

Besonders stark engagiert sich das Diakoniewerk zur Zeit im Enwickeln neuer Ideen und Konzepte für die Betreuung älterer Menschen in der Zukunft. Die demographischen Prognosen, sprich die Altersentwicklung der Gesellschaft bis zum Jahr 2030, sind beängstigend. Das Schlagwort „überalterte Gesellschaft“ und die damit verbundenen Herausforderungen stellen für das Diakoniewerk Bethanien Zürich eine ganz besondere Aufgabe dar. Es geht vor allem darum, eine kostengünstige Begleitung für ältere Menschen zu entwickeln, die aber dennoch eine neue und gute Lebensqualität gewährleistet.
Das Diakoniewerk plant eine private Spitex-Organisation aus dem Raum Zürich zu kaufen, um seine Dienstleistung in diesem Bereich noch weiter ausbauen zu können.

Das Hotel Caprice in Zürich hat den Hotelbetrieb eingestellt und wird jetzt zur Betreuung für ältere Menschen genutzt. Die Pflege steht dabei nicht im Vordergrund, kann aber komplementär dazu amgeboten werden. Bei diesem Konzept steht das miteinander Wohnen und Leben im Mittelpunkt.
Das Hotel Caprice in Davos ist komplett zu Wohnungen umgebaut worden, die mittlerweile fast alle vermietet sind. Durch diese Umnutzung konnte der Verkaufswert dieser Liegenschaft stark gesteigert werden und liegt momentan bei ca 11 – 12 Millionen Schweizer Franken. Das Diakoniewerk erwägt deshalb auch einen Verkauf in absehbarer Zukunft.

Direktor Alfred Jorns dankte den Delegierten an der Jährlichen Konferenz für die Begleitung und alles Mittragen der verschiedenen Anliegen und Aufgaben des gesamten Diakoniewerkes.


Quelle: Sven Büchmeier, EMKNI

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