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EMKNI - 12.06.2004   Zurück zur Übersicht

Schweiz: Gesellschaftliche Fragen und ökumenisches Gespräch

Pfarrer Jörg Niederer, Vorsitzender des Ausschusses für Kirche und Gesellschaft, der früher Ausschuss für soziale Fragen hiess, präsentierte an der Tagung der Jährlichen Konferenz der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) in Thun zum ersten Mal das neue Logo. Aus dem Plenum wurde der Ausschuss gebeten das Thema 'Bankgeheimnis', das Alt-Bundesrat Villiger als nichtverhandelbar bezeichnet hatte, aufzunehmen und eine Stellungnahme vorzubereiten, da das Bankgeheimnis auch sehr problematische Seiten enthalte. Auch die Migrationsproblematik sei zum Beispiel durch die Verschärfung der Gesetzgebung brennend und bedürfe dringend weiterer Aufmerksamkeit, wurde betont. Darüber soll regelmässig informiert werden.

Die Evangelisch-Römisch-katholische Gesprächskommission ERGK, zu der die EMK durch ihre Mitgliedschaft im SEK eingeladen ist, arbeitet zur Zeit am Thema 'Kirchengemeinschaft und/oder Kirchenunion?'. Die EMK ist durch ihre Geschichte in beiden Modellen zu Hause und kann vor diesem Hintergrund wertvolle Impulse aus ihrer Erfahrung in das Gespräch einbringen, das durch die beiden Positionen mit der katholischen Sichtweise der sichtbaren Kirche und der evangelischen der Einheit in der Vielfalt geprägt ist. Obwohl das ökumenische Gespräch kaum vorankomme, sei der gemeinsame Prozess spannend, sagte Pfarrer Sven Büchmeier, der von diesen Gesprächen berichtete.


Quelle: Stefan Zürcher, EMKNI

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