Alte Version dieser Seite EMKNI en français
-
EMKNI - 15.06.2004   Zurück zur Übersicht

Schweiz: Der Distriktsvorsteherbericht - Die EMK in Veränderungsprozessen

Bischof Heinrich Bolleter und die Distriktsvorsteher wiesen in ihrem Bericht an der Tagung der Jährlichen Konferenz der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) Schweiz-Frankreich auf ihre Ziele und die anstehenden Veränderungsprozesse hin. So wird jetzt beim Prozess der Dienstzuweisungen mit einem neuen System gearbeitet, wo EMK-Bezirke und die betroffenen Pfarrerinnen und Pfarrer stärker in die Gespräche miteinbezogen sind.

In Frankreich nähern sich die Union des Eglises Evangélique Methodiste (UEEM) und die Eglise Méthodiste de France (EMF) weiter an. Ziel dieses Prozesses ist es, die beiden im Jahr 2006 unter dem Dach der Evangelisch-methodistische Kirche definitiv zu vereinigen. Wegen dieser Annäherung wurden auch die vier Distrikte der EMK Schweiz-Frankreich neu eingeteilt, welche die Französisch sprachige Arbeit stärken soll und das Arbeitsfeld der vier Distriktsvorsteher so definiert, dass es von ihnen bewältigt und gestaltet werden kann.

An der letztjährigen Tagung der Jährlichen Konferenz in Winterthur wurde im Plenum ein ausführliches Gespräch über die Gestaltung der Lebensmitte geführt. Nun hat das Kabinett (Bischof und die Distriktsvorsteher) die Ergebnisse dieses Gesprächs zusammengefasst und schlägt verschiedene Massnahmen vor, wie vor allem Pfarrerinnen und Pfarrer diesen Lebensabschnitt aktiv gestalten können. Generell sollen Mitarbeitergespräche und Intervisionsgruppen gefördert werden. Der Kirche ist es ein Anliegen, neue Modelle für Teilzeitanstellungen zu entwickeln und einzuführen und Pfarrerinnen und Pfarrer sollen sich beruflich weiterbilden können (Weiterbildungen mit Zertifikat oder Diplom), um den Verbleib im Pfarrberuf zu fördern, oder den Wechsel in einen anderen Beruf zu erleichtern, falls sie, aus welchen Gründen auch immer, ihre berufliche Laufbahn nicht mehr in der EMK fortsetzen möchten.

Eher unerfreulich präsentierte sich an der Tagung der Jährlichen Konferenz die Statistik der Evangelisch-methodistischen Kirche in der Schweiz. So hat die Kirche im letzten Jahr unter dem Strich 173 Mitglieder verloren (Austritte, Todesfälle etc.). Der EMK in der Schweiz gehörten per 31.12.2003 7'085 Mitglieder, 4'441 Freunde sowie 2'888 Kinder an.


Quelle: Stefan Moll, EMKNI

-----------
Veröffentlichung nur mit Quellenangabe "EMK News" gestattet!
Bitte senden Sie Ihre Bemerkung an die folgende Mailadresse:
"emknews-redaktion at umc-europe punkt org"