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EMKNI - 16.06.2004   Zurück zur Übersicht

Schweiz: Vielfältige Arbeit beim Bethesda Basel

Pfarrer Urs Eschbach, Präsident des Vorstandes vom Diakonat Bethesda Basel, gab in seinem mündlichen Bericht an der Tagung der Jährlichen Konferenz der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) Schweiz-Frankreich in Thun Einblick in die vielfältigen Arbeitsbereiche des Diakoniewerkes.

Der umfangsreichste Teil der Arbeit ist das Spital in Basel. Die dort ansässige Dialyse-Station wurde umgebaut, erweitert und auf den modernsten Stand der Medizintechnik gebracht. Daraus resultiert eine ganz neue Zusammenarbeit mit dem Kantonsspital Basel.

Durch die Revision des Krankengesetzes in der Schweiz ergeben sich im Blick für tageschirurgische Eingriffe für Privatspitäler ernsthafte Überlegungen, wie diese Arbeit in Zukunft weiter geführt werden kann. Durch die neue Gesetzgebung sind die Krankenkassen nicht verpflichtet, diese Eingriffe in Privatspitälern zu bezahlen. Bethesda Basel will sich aber hier seiner politischen und ethischen Verantwortung nicht entziehen und dieses Angebot weiter aufrecht erhalten und, wenn möglich, sogar weiter ausbauen.

Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit sind die beiden Schulen, die vom Diakoniewerk betrieben werden: Die Schule für Pflege und die Schule für Physiotherapie. Es zeichnet sich die Entwicklung ab, dass es zukünftig in Basel nur noch eine grosse Schule für Pflege geben wird und die Schule des Diakoniewerkes darin integriert wird, aber dennoch ein selbstständiger Teil mit entsprechendem Mitbestimmungsrecht bleiben wird.

Das Krankenheim in Küssnacht soll mit Alterswohnungen erweitert werden. Verhandlungen über Bauvorschriften mit der Gemeinde sind bereits im Gange.


Quelle: Sven Büchmeier, EMKNI

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