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EMKNI - 18.06.2004   Zurück zur Übersicht

Schweiz: Obdachlose fanden Unterschlupf in EMK-Kapelle

Seit Anfang des Jahres steht die Kapelle der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) in Sissach leer, da die Menschen aus dieser Gemeinde nun am kirchlichen Leben der EMK in Gelterkinden teilnehmen (siehe auch EMKNI-Meldung vom 04.05.2004). Nun wurde die Kapelle für einige Tage das Zuhause von einigen vorübergehend obdachlosen Menschen.

Ein Brand im Haus der Wohngemeinschaft Falkennest in Liestal hatte am 8. Juni 2004 zehn junge Erwachsene kurzfristig obdachlos gemacht. Durch richtiges und rasches Handeln verhinderte ein Bewohner, dass diese Menschen beim Brand körperlich zu Schaden kamen, aber die Räume der Wohngemeinschaft wurden durch das Feuer unbewohnbar. Trägerschaft der Wohngemeinschaft ist die "Stiftung Jugendsozialwerk Blaues Kreuz BL". Die Bewohner dieser Wohngemeinschaft befinden sich in der Rehabilitationsphase zur Arbeitsintegration und gehen tagsüber einer Arbeit nach. In ihrer Freizeit leben sie in der Wohngemeinschaft.

Auf der Suche nach einer vorübergehenden Unterkunft konnte so schnell nichts passendes in Liestal gefunden werden. Ohne langes Zögern bot die EMK die leerstehende Kapelle in Sissach dafür an, die über eine ausreichende Infrastruktur verfügt. Bis am letzten Montag wohnten die Menschen nun darin, dann zogen sie wieder aus, denn der Kanton Basel-Landschaft hat ihnen nun in Liestal eine geräumige Villa mietweise auf ein halbes Jahr (mit Verlängerungsmöglichkeit) überlassen. Die jungen Erwachsenen und das Team waren froh um die Unterkunft in der EMK-Kapelle Sissach.


Quelle: Peter Stauffer / Jugendsozialwerk / EMKNI

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