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EMKNI - 02.03.2004   Zurück zur Übersicht

USA/Welt: Die musikalische Vielfalt an der Generalkonferenz 2004

Pfarrerin Barbara Day Miller, Foto: UMNSDer Eröffnungsgottesdienst an der Generalkonferenz 2004 der weltweiten Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) wird buchstäblich mit einem Paukenschlag beginnen.

Vier verschiedene Trommelgruppen werden die Konferenz eröffnen - ein Anfang, der "wirklich sinnbildlich für die Wege sind, in denen wir die ganze Welt um uns herum versammeln werden," so Pfarrerin Barbara Day Miller, die verantwortliche Leiterin für die Musik bei den Gottesdiensten an der Generalkonferenz. Sie sieht die Eröffnung als einen der „Wow“-Momente der Generalkonferenz an. „Der Gottesdienst wird zu einer hochstehenden visuellen Erfahrung werden,“ sagt Miller. So werden zum Beispiel die Bischöfe eingeladen, in der traditionellen Kleidung ihres Landes am Gottesdienst teilzunehmen und Tänzer werden in „Kostümen dieser Welt“ gekleidet sein.

Vom 27. April bis 7. Mai 2004 werden sich 998 Delegierte der EMK aus den Vereinigten Staaten, Afrika, Asien und Europa zur Generalkonferenz in Pittsburgh/USA treffen. Verantwortliche aus anderen Kirchen, Medienvertreter und Besucher werden auch daran teilnehmen.

Pfarrerin Miller plant seit zwei Jahren leidenschaftlich die Musik bei den Gottesdiensten an der Generalkonferenz. Im Frühling des Jahres 2002 war sie dafür zur verantwortlichen Leiterin ernannt worden. Schon früher war sie bei verschiedenen methodistischen Anlässen dafür zuständig gewesen. Bei der Generalkonferenz ist Pfarrerin Miller verantwortlich für die Musik der zehn Gottesdienste, der täglichen Abendmahlsfeiern sowie für weitere Veranstaltungen.

Bei der Planung war eine ihrer Sorgen, einen Weg zu finden, bei dem die ganze Kirche repräsentiert wird. Sie betet dafür, dass an der Generalkonferenz Zeit sein wird, „wo wir Raum haben, jedermanns Lied zu hören. Und ich meine damit, dass wir Raum schaffen füreinander, für jeden Menschen und jede Kultur, um in der Lage zu sein, die Vielfalt an Menschen aufzuzeigen, die ‚Methodisten’ genannt werden.“ Es ist Pfarrerin Miller wichtig, dass eine wirkliche Breite von verschiedenen Gruppen, Musikstilen, Sprachen und Konfigurationen zum Zug kommt. So hat sie zum Beispiel Musikaufnahmen von 120 Gruppen aus der ganzen Welt angehört und geprüft und rund 60 davon für die Gottesdienste an der Generalkonferenz eingeladen. „Es wird einen Frauenchor aus Russland geben, und ...vieles mehr,“ sagt sie.

Für die Vorbereitung hat sie „acht Notizbücher und eine Reihe von furchtlosen Freiwilligen“ gebraucht, so Miller. „Wir arbeiten wirklich mit Freude daran und wir wissen, dass wir für unsere Bemühungen gesegnet sein werden.“ Eine der Segnungen, sagt sie, war, mit so vielen talentierten Methodisten in Berührung zu kommen, die sehr daran interessiert sind, an der Generalkonferenz teilzunehmen. „Diese Menschen bringen im Grunde genommen ein Opfer, um zu kommen,“ sagt Miller. „Ich meine, es steht kein Geld für die Chöre zur Verfügung und diese Menschen finden alle selber einen Weg, um dabei zu sein. Und die Tatsache, dass sie alle kommen wollen, um miteinander Gottesdienst zu feiern, ist eine grosse Freude.“


Quelle: United Methodist News Service / EMKNI

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