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EMKNI - 04.03.2004   Zurück zur Übersicht

Simbabwe: Fakultät für Gesundheitswesen der Africa University braucht Unterstützung

Die Africa Unitversity in Mutare/Simbabwe, Foto: Mike DuBose, UMNSIm Jahr 2000 wurde vom Verwaltungsrat beschlossen, dass eine Fakultät für Gesundheitswesen (Faculty of Health Science) an der Africa University in Mutare/Simbabwe eröffnet werden soll. Es ist die sechste Fakultät dieser Universität, die im November 2002 ihr zehnjähriges Bestehen feiern konnte.

Die Africa University ist ein Entwicklungsprojekt der weltweiten Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) und geniesst in Afrika ein hohes Ansehen. Die Universität unterhält in Deutschland Partnerschaften mit dem Theologischen Seminar der EMK in Reutlingen und der Evangelischen Fachhochschule Berlin.

Für die neue Fakultät wurden im Jahr 2002 Professoren gewählt und es wurde beschlossen, mit zwei Studiengängen zu beginnen: Krankenpflege und öffentliches Gesundheitswesen. Im Oktober 2003 fand eine vorbereitende Tagung mit Professoren anderer methodistischer Institutionen in Indien und Simbabwe, sowie Vertretern der Evangelischen Fachhochschule Berlin statt. Der gemeinsam erarbeitete Studien- und Lehrplan wurde im November 2003 vom Senat und vom Verwaltungsrat der Africa University angenommen.

Im Januar 2004 begann nun der Krankenpflege-Kurs mit sieben Studenten, die nach erfolgreichem Abschluss den akademischen Grad "Bachelor of Science" erwerben werden. Das Gebäude der Fakultät nähert sich seiner Fertigstellung und sollte im August 2004, zu Beginn des nächsten Studienjahres, bezugsbereit sein. Es ist ein Geschenk des amerikanischen Hilfsprogramms USAID/Association of Schools and Hospitals Abroad.

„Unsere Fakultät bittet dringend um weitere Unterstützung durch die EMK und das deutsche Akademische Austauschprogramm (DAAD), um die geplanten Ziele erreichen zu können. Unser Hauptziel ist die Ausbildung von führenden Personen, die als Krankenschwestern, im öffentlichen Gesundheitswesen und als medizinische Fachleute dort arbeiten, wo die Not am grössten ist und sie durch vorbeugende Massnahmen und medizinische Angebote am besten helfen können,“ so Professor Dr. Peter Fasan, Dekan der Fakultät für Gesundheitswesen.


Quelle: Prof. Dr. Peter Fasan / Pfr. Heinrich Meinhardt / Martin E. Brose / EMKNI

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