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EMKNI - 09.03.2004   Zurück zur Übersicht

Schweiz: Mehr als fünfzig Frauen trafen sich in Berg-Kehlhof

Mitgestaltung am FrauentagGestern wurde der Internationale Tag der Frau begangen. Am Valentinstag, dem 14. Februar 2004, fand ein Frauentag des Gemeindebezirks der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) in Berg-Kehlhof, Kanton Thurgau, statt. Das Thema lautete „Aus der Fülle leben“ und wurde von den Vorstandsfrauen aus dem FrauenNETZwerk der EMK gestaltet. Dazu ein Bericht von Susanne Rickenbacher:

„Um neun Uhr dreissig konnten wir über fünfzig Frauen aus unseren Gemeinden begrüssen. Das Morgenlob war die erste Quelle, aus der wir schöpfen konnten. Zwei junge Frauen leiteten uns im Singen an. Im Referat von Elisabeth Langenegger „Oasen im Alltag“ zeigte die Referentin uns die Vielfalt des Alltags auf, mit seinen Schwierigkeiten aber auch den Momenten der Ruhe, die wir darin finden können. Möglichkeiten, die sich anbieten, gilt es wahr zu nehmen, um dann wieder mit neuem Mut voran zu gehen. Im zweiten Referat „Glaube als Oase“ von Hanna Wilhelm, erläuterte sie uns einen Text aus der Bibel, aus Joh. 4, 5ff, die Frau am Brunnen. Die Betrachtung eines Bildes von Sieger Köder führte uns in die Tiefe der Begegnung mit Jesus. Das dort geführte Gespräch bringt Ruhe und Frieden in ein bewegtes Leben. Das „ich bin es, der mit dir redet“ gilt auch für uns bis heute. Mit einer leichten Regentropfen-Geschichte, erzählt von Céline Rickenbacher, die wir mitgestalten und miterleben konnten, wurden wir wieder auf eine ganz andere Art zu neuen Quellen mitgenommen. Während des Erzählens entstand ein grosses Bild in unserer Mitte, das wir alle noch nach eigener Fantasie mitgestalten und „vollenden“ konnten.

Nach dem Mittagessen wurden wir an eine Vielfalt von Quellen geführt. Vom Nachsinnen und Innehalten, zum „sich etwas gönnen“ über „sich mitteilen“, „Geschichten hören“ und „Bilder betrachten“ bis hin zum „Segen beanspruchen“ reichte die Bandbreite. Mit diesen verschiedenen Stationen liess Esther Steiger "die Quellen sprudeln."

In drei Gesprächsrunden konnten die vielen Eindrücke noch verarbeitet und vertieft werden. Der Abschlussgottesdienst war ruhig und feierlich. An drei Stationen konnte sich jede Frau nach freier Entscheidung einen Segen zusprechen lassen für bestimmte Situationen oder für den Alltag. Die Gesichter spiegelten es: in den Herzen sprudelt neu die Quelle des lebendigen Wassers. Als Erinnerung daran nahm jede Frau einen kleinen Wassereimer und einen „Wassertropfen“ mit einem Bibelspruch nach Hause.“

Zum Frauentag drei Stimmen von Teilnehmerinnen:

Christine: „Ich durfte in den Brunnen schauen, mich mit meinem Spiegelbild auseinandersetzen und merken, dass Jesus mit hinschaut. Der Tag gab mir Mut, mir Zeit zu nehmen, auch wenn es mir mein Umfeld nicht erlaubt, und es nicht für nötig hält. Es war schön, miteinander als Frauen, ob jüngere oder ältere, verheiratete oder ledige, eine Wegstrecke zusammen zu erleben um dann wieder gestärkt in den Alltag hinein zugehen.“
Suzanne: „Ich bin „randvoll“ und glücklich nach Hause gekommen!“
Ursula: „Die Quelle ist da, Jesus, ich habe gemerkt, dass ich zur Quelle gehen muss, sonst habe ich nichts davon. Wenn ich aber hingehe, habe ich die ganze Fülle! Die Einheit, obwohl sich längst nicht alle kannten, war bereichernd und wertvoll.“


Quelle: Susanne Rickenbacher / EMKNI

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