Alte Version dieser Seite EMKNI en français
-
EMKNI - 24.05.2004   Zurück zur Übersicht

Schweiz: Vortrag im Haus Tabea zum Thema: „Der Tod ist nicht das Ende - Wie Christen, Juden und Muslime sich von ihren Toten verabschieden“

Wenn der Tod nicht das Ende ist: Was kommt dann nachher? Die christlichen Jenseitsvorstellungen sind eng verknüpft mit Christus Jesus, der zentralen Gestalt dieser Religion - Christen haben Anteil an der Auferstehung. In der jüdischen Liturgie finden sich bei Bestattungen Formulierungen, die von der „zukünftigen Welt“ sprechen, also der Welt nach der Erweckung der Toten durch den Messias. Orthodoxe und konservative Juden glauben an die Auferstehung, während Reformjuden damit eher Mühe haben. Im Islam trennt der Todesengel, wenn ein Mensch gestorben ist, die Seele vom Körper und führt sie zu einem Zwischengericht in den Himmel.
Morgen wird Bernadette Silvia Straessle um 14.30 Uhr im Haus Tabea an der Schärbächlistrasse 2 in Horgen darüber sprechen. Bernadette Silvia Straessle verfügt über ein fundiertes Wissen rund um die Bestattung im Christentum, Judentum und Islam. Ihre Kenntnisse basieren auf einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Abschiednehmen im Rahmen ihres Studiums der Philosophie, Religionswissenschaft und Kunstgeschichte. In der Öffentlichkeit wurde sie weit herum bekannt als Gestalterin einer Ausstellung (zu dieser Thematik) im Friedhof Rosenberg Winterthur vor einem Jahr. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei und anschliessend an den Vortrag wird eingeladen zu einer offenen Aussprache bei Kaffee und Gebäck.
Das Alters- und Pflegeheim Haus Tabea in Horgen ist aus der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) hervorgegangen. Träger des Haus Tabea ist heute ein selbständiger Verein.


Quelle: Urs Bangerter / EMKNI

-----------
Veröffentlichung nur mit Quellenangabe "EMK News" gestattet!
Bitte senden Sie Ihre Bemerkung an die folgende Mailadresse:
"emknews-redaktion at umc-europe punkt org"