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EMKNI - 24.11.2004   Zurück zur Übersicht

USA: Professioneller Rutenfischer trotz Behinderung

Clay Dyer aus Hamilton, Alabama ist nur gerade 102 cm gross und wiegt lediglich 43 kg. Aber auch wenn er keine Beine und nur einen rechten Armstumpf besitzt, ist er einer der erfolgreichen professionellen Rutenfischer in den USA.An der 9. Nationalen Zusammenkunft der Männerorganisation (United Methodist Men) der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) im Juli 2005 an der Purdue University wird auch Clay Dyer zu den Rednern gehören.
Clay Dyer aus Hamilton, Alabama ist nur gerade 102 cm gross und wiegt lediglich 43 kg. Aber auch wenn er keine Beine und nur einen rechten Armstumpf besitzt, ist er einer der erfolgreichen professionellen Rutenfischer in den USA.
Clay, der heute 26 Jahre alt ist, fischt seit seinem 5. Lebensjahr. Wettkampfmäßig fischt er seit er 15 Jahre alt ist. 1995 wechselte er zu den Vollzeitprofis im Sportfischerkader. Monatlich nimmt er an zwei bis fünf Wettkämpfen teil. Doch wer in nach seiner herausragendsten Begabung fragt, bekommt als Antwort zu hören: „Ich glaube, dass ich am besten Zeugnis ablegen kann für Gott. Jesus Christus ist mein Herr und Retter. Er starb für meine Sünden.“
Gegenüber dem „Strike King Journal“ sagte er: „Einst übergab ich ihm (Jesus Christus) mein Leben und entschloss mich dazu, sein Zeuge zu sein. Da geschahen erstaunliche Dinge. Dank im wurden Dinge, die ich tun wollte, viel leichter umsetzbar. Er gab mit Willenskraft, Stärke und Mut, Sachen zu tun, die ich normalerweise nicht getan hätte. Er lehrte mich, nicht aufzugeben. Wenn ich in 43 Grad warmem Wasser fischte, mir der Schweiss nur so am Körper herunter lief und die Fische nicht beissen wollten, lernte ich von ihm, nicht aufzugeben. Und an Tagen, an denen es so kalt war, dass ich mit Snowmobilanzug und Helm bekleidet fischte, ohne dass ein Fisch angebeissen hätte, lernte ich, nicht aufzugeben. Der gute Gott hat mich gelehrt, nie aufzugeben, nie das Handtuch zu werfen und abzubrechen, und immer mehr zu tun, als irgendjemand denkt dass ich es tun könnte.
Ich liebe das Fischen. Ich liebe es, zu gewinnen. Ich liebe es, für und mit meinem Sponsor zu arbeiten. Aber am meisten liebe ich es, wenn ich weiss, dass ich in jemandes Leben etwas verändern konnte. Vielleicht habe ich einen Menschen ermutigt, alles zu sein, was er sein kann. Und wenn es mir gelungen ist, dass jemand in schlechten Zeiten nicht aufgegeben hat, auch nicht aufgibt, wenn es der scheinbar einzige Ausweg ist, und er dann ein Ziel erreicht, das unerreichbar schien, dann war mein Leben wirklich wertvoll und mein Zeugnis effektiv.
Ich fühle mich wirklich gesegnet, dass ich dieses Hochleistungs-Anglerboot fahren darf und so grossartige Sponsoren habe. Für diese Firmen zu fischen und zu arbeiten ist eine riesengrosse Ehre für mich. Ich liebe es, an die nationalen Anglerwettkämpfe zu gehen und dann den besten Wettangler der Welt zu treffen, der zu mir sagt: ‚He Clay. Was machst du so? Wie entwickelt sich dein Anglerei?’ Dann zu wissen, wer ich bin und wer die um mich herum sind, ist eine der größten Herausforderungen meines Lebens.“


Quelle: United Methodist Men

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