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EMKNI - 02.09.2004   Zurück zur Übersicht

USA: Der Glaube und „Fragen der Moral“ sind wichtig bei der Präsidentschaftswahl

Amerikanische Politiker erwähnen ihren eigenen Glauben und ihre Religion zu wenig oft bzw. zu selten. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung des Pew Research Center und des Pew Forum on Religion & Public Life. So stimmten etwa die Hälfte von rund 1'500 befragten Personen dem zu, während im Jahr 2003 nur 41% dieser Ansicht waren. Mit einer leichten Zunahme als noch vor vier Jahren sind 72% der Ansicht, der amerikanische Präsident sollte eine starke religiöse Überzeugung haben. Eine bedeutende Zunahme in der Meinung gab es bei denjenigen, die sagten, dass der amerikanische Präsident George W. Bush (der Mitglied der Evangelisch-methodistischen Kirche ist, Anmk. der Redaktion) zu fest seinen Glauben betonen würde (24% im Jahr 2004, 14% im Jahr 2003). 53% glauben, dass Bush im richtigen Mass über seinen Glauben spreche, beim demokratischen Präsidentschaftskandidaten John Kerry sind 56% dieser Ansicht. 64% glauben, dass in diesem Jahr „Fragen der Moral“ sehr wichtig sein werden. Ob Bush oder Kerry das moralische Klima verbessern wird, herrscht bei der befragten Personen fast eine ausgeglichene Meinung (Bush 41%, Kerry 45%).

Zwei Drittel der Befragten sind der Ansicht, dass sich die Kirchen an einer direkten Beiteilung an der Politik heraushalten sollten, also zum Beispiel sollten sie keine Kandidaten unterstützen oder anhand von Kirchenessen bei der Registrierung von Wählern helfen und sie sollten Politikern das Abendmahl verwehren.


Quelle: EMKNI / Newscope

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