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EMKNI - 22.04.2005   Zurück zur Übersicht

Sudan: UMCOR reagiert auf humanitäre Krise

UMCOR (United Methodist Comitee on Relief), das weltweite Hilfswerk der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK), reagiert auf die humanitäre Krise im Sudan und bewilligte ein Budget von einer Million US-Dollar für Aufbauarbeiten. Damit kam sie der Bitte des General Board of Global Ministries (GBGM), der weltweiten Missionsbehörde der EMK, nach, deren Verantwortliche sich letzte Woche zu ihrer Frühlingssitzung in Stamford/USA getroffen hatten. Der Sudan bleibt beim GBGM prioritär, so deren Vorsitzender Pfarrer R. Randy Day.

Im März schätzten die Vereinten Nationen, dass in den letzten 18 Monaten mindestens 180'000 Menschen in der Region von Darfur im Sudan an Krankheit und Unterernährung gestorben sind. Über zwei Millionen Menschen sind wegen den anhaltenden Kämpfen zwischen sudanesischen Regierungstruppen und Rebellen geflohen. Nach Schätzungen von Amnesty International sind vermutlich 50'000 Menschen bei Gewalttaten ums Leben gekommen.

Das Welternährungsprogramm kündigte vor kurzem an, dass es gezwungen sei, ab Mai die Lebensmittelrationen für über eine Million Menschen in Darfur zu kürzen, um die Lebensmittelversorgung über den Sommer zu strecken. Die Arbeit von UMCOR wird sich auf die südliche Region von Darfur konzentrieren, wo wenig humanitäre Dienste vorhanden sind.


Quelle: United Methodist News Service / EMKNI

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