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EMKNI - 02.12.2005   Zurück zur Übersicht

Deutschland: VEF tritt neu als Verein auf

Die Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) hat sich eine neue Struktur gegeben und tritt in Deutschland künftig in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins auf.

Das VEF-Präsidium bestätigte auf seiner Sitzung am 23. und 24. November 2005 in Schmitten-Dorfweil den bisherigen Präsidenten Siegfried Grossmann für eine weitere dreijährige Amtszeit bestätigt. Grossmann ist auch Präsident des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten- und Brüdergemeinden). Als weitere Vorstandsmitglieder wurden Peter Strauch, Präses des Bundes Freier evangelischer Gemeinden, Bischöfin Rosemarie Wenner von der Evangelisch-methodistischen Kirche, der Präses des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden, Ingolf Ellssel, sowie Werner Funck, der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Gemeinden gewählt.

Im Mittelpunkt der Beratungen stand die Frage nach der sozialen Gerechtigkeit in Deutschland. So entschieden die Vertreter der zwölf in der VEF zusammengeschlossenen Freikirchen mit rund 300.000 Mitglieder, alle auf dem Gebiet tätigen Freikirchler stärker zu vernetzen und auch verstärkt politischen Einfluss zu nehmen.

Die VEF in Deutschland kann nächstes Jahr ihr 80-jähriges Jubiläum feiern. Sie wurde am 29. April 1926 in Leipzig als erste verbindliche ökumenische Arbeitsgemeinschaft selbständiger Kirchen und Gemeinden in Deutschland gegründet. Ihr gehören Freikirchen wie Adventisten, Baptisten, Mennoniten, Methodisten, die Heilsarmee sowie weitere kleinere Gemeinden und Verbände an.


Quelle: APD / EMKNI

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