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EMKNI - 17.01.2005   Zurück zur Übersicht

USA: William Hinson im Alter von 68 Jahren gestorben

William Hinson, Foto: UMNSPfarrer William (Bill) Hinson, Gründer und Präsident der Bekenntnis-Bewegung, ist am 26. Dezember 2004 gestorben, einen Monat nachdem er einen heftigen Schlaganfall erlitten hatte.

Als eine führende konservative Stimme in der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) half Hinson im Jahr 1995 die Bekenntnis-Bewegung zu gründen und war in einem Zweijahres-Turnus deren Präsident, als er starb. „Er war ein unermüdlicher und gewinnender Zeuge für den apostolischen Glauben“, sagte die evangelikale Organisation in einer Verlautbarung. Über seine Rolle in der Bekenntnis-Bewegung hinaus, leitete Hinson während vieler Jahre eine der grössten Gemeinden der EMK, diente in methodistischen Unternehmungen, war aktiv im Weltrat methodistischer Kirchen und Präsident des Rats für Finanzen und Administration der weltweiten EMK.

Hinson war ein traditioneller Prediger, der Schriftautorität und Bekehrung betonte. Er war in weltweite missionarische Aufgaben eingebunden, sagte Don Cross, Pfarrer der EMK in Huntsville. Hinson erhielt auch eine Reihe von Diplomen von verschiedenen Universitäten und u.a. auch den Ehrendoktortitel des theologischen Seminars Asbury. Er schrieb ausserdem mehrere Bücher über Evangelisation, Jüngerschaft und andere Themen.

Im letzten Frühjahr richtete er sich an die Generalkonferenz 2004 der EMK in Pittsburgh, als die Versammlung, aufgrund theologischer Differenzen besonders im Hinblick auf Fragen der Sexualität, mit Diskussionen über eine mögliche Spaltung der Kirche erfüllt war. Hinson und Pfarrer Bruce Robbins, ehemals Vorsitzender der methodistischen Kommission für christliche Einheit und interreligiöse Belange, klärten die Einzelheiten von inoffiziellen Diskussionen, welche sich früher in jener Woche zwischen Verantwortlichen und einigen kirchlichen Interessengruppen ereignet hatten. Nachdem Hinson und Robbins sich am 7. Mai 2004 an die Versammlung der Generalkonferenz gerichtet hatten, nahmen die Delegierten eine Resolution an, welche ihre Absicht bekräftigte, vereinigt zu bleiben. Einige Monate später, im September, veröffentlichte die Bekenntnis-Bewegung eine Verlautbarung, die ihre Betroffenheit ausdrückte, dass einige Leute und Gruppen nicht bereit waren, an der methodistischen Kirchenordnung festzuhalten, und die Einheit der Kirche bedrohten.


Quelle: United Methodist News Service / EMKNI

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