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EMKNI - 25.01.2005   Zurück zur Übersicht

Algerien: Hugh Johnson niedergestochen

Hugh JohnsonHugh Johnson, der während 43 Jahren in verschiedenen Funktionen der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) in Algerien gedient hatte, wurde am vergangenen Mittwoch in Algiers (Algerien) von einem unbekannten Gewalttäter mit einem Messer niedergestochen. Nachdem er im vergangenen Jahr in den wohlverdienten Ruhestand versetzt worden und nach Südfrankreich gezogen war, reiste er Anfang 2005 für einen vierwöchigen Aufenthalt wieder in die algerische Hauptstadt, um die dortige methodistische Gemeinde zu betreuen. Die Gewalttat ereignete sich, als er auf dem Weg ins Gemeindebüro war.

Hugh Johnson erlitt eine ca. 5 cm tiefe Wunde in der Nierengegend. Lebenswichtige Organe wurden gemäss Aussage der behandelnden Ärzte keine verletzt, er verlor aber viel Blut. Er wurde unverzüglich ins Mustapha-Bacha-Spital in Algiers eingeliefert und dort auch operiert. Sein Gesundheitszustand ist stabil.

Die algerische Polizei erliess einen Zeugenaufruf, der bis jetzt aber noch zu keinem konkreten Resultat führte. Über mögliche Motive dieser Tat kann derzeit ebenfalls nur spekuliert werden.


Quelle: Bischofssekretariat der EMK von Mittel- und Südeuropa

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