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EMKNI - 12.07.2005   Zurück zur Übersicht

USA/Welt: Extreme Armut kann beendet werden

Bischof Peter D. Weaver, Präsident des weltweiten methodistischen Bischofsrats, äusserte sich gestern in einem Kommentar zur Armut auf dieser Welt. „Nach dem Treffen der G8-Gruppe in Schottland ist folgende Tatsache klar: Die Welt ist in der Lage, die extreme Armut noch während dieser Generation zu beenden. Die Technik, die Ressourcen und die kooperativen Netzwerke sind da, um dies zu tun,“ so Weaver und meinte weiter: „Kein Kind muss mehr alle drei Sekunden wegen vermeidbarer Ursachen sterben. Nicht länger muss mehr als eine Milliarde Menschen mit wenig oder ohne Nahrung, Bildung oder einer Gesundheitsversorgung leben. Nicht länger werden die Armen noch ärmer wegen Handelsungerechtigkeiten.“ Er glaubt, dass die Vision von Jesus, wie sie in der Bibel (gemäss Lukasevangelium, Kapiel 4, Vers 18) geschrieben steht, in Sichtweite kommt.

In seinem Kommentar machte Bischof Weaver auf verschiedene positive Entwicklungen aufmerksam, so zum Beispiel die bevorstehenden Finanzhilfen der Europäischen Union bis ins Jahr 2010 für die ärmsten Länder oder die Ankündigung von US-Präsident George W. Bush vom 7. Juli 2005, 1,2 Milliarden US-Dollar zum Kampf gegen die Malaria und für andere Probleme in Afrika einzusetzen. Weaver erinnerte auch an den Einsatz u.a. von Nelson Mandela, Desmond Tutu, Tony Blair oder Bill Gates, die daran arbeiten, dass es keine extreme Armut mehr gibt.

In seinem Kommentar rief Bischof Weaver u.a. dazu auf, für die Kirchen und die Führer aller Länder zu beten, damit Armut Geschichte wird, und lud dazu ein, sich an der bischöflichen Initiative "Children and Poverty" (Kinder und Armut) und dazugehörend "Hope for the Children of Africa" (Hoffnung für die Kinder Afrikas) zu beteiligen.


Quelle: EMKNI / United Methodist News Service

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