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EMKNI - 09.06.2005   Zurück zur Übersicht

Schweiz: Applaus für den Bericht des Kirchenvorstandes

Heute begann die Tagung der Jährlichen Konferenz (JK) Schweiz-Frankreich der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) auf St. Chrischona bei Basel. Als erstes wurde der Bericht des Kirchenvorstandes behandelt, der durch den Präsidenten Peter Binder vertreten wurde.

So wurde noch einmal über den positiven Abschluss der Jahresrechnung 2004 der EMK berichtet. Auf dem Weg zu einer Gesamtrechung sind die Verantwortlichen wieder einen Schritt weiter gekommen. Schulungen für Gemeindekassiere tragen wesentlich dazu bei. In der Bilanz machen die Liegenschaften 78% der Aktiven aus. Sie sind mit einem Betrag ausgewiesen, der etwa zwei Fünftel des Versicherungswertes entspricht.

Dem Bericht des Kirchenvorstandes ist zu entnehmen, dass die Stiftung Viktoria anfangs 2005 im Handelsregister gelöscht werden konnte. Der Kirchenvorstand verabschiedete den letzten Stiftungsrat an einer schlichten Feier und dankte ihm und dem zugezogenen, von der EMK als Stiftungsaufsichtsbehörte eingesetzter Liquidator, Richard Prohaska, für die umfangreichen und sorgfältig durchgeführten Abschlussarbeiten.

Dem Bericht ist weiter zu entnehmen, dass für alle Mitarbeitenden mit Dienstzuweisung Anstellungsverträge ausgearbeitet worden sind. Dazu gehören eine Stellenbeschreibung, ein neues Personalreglement und ein Reglement betreffend Mobbing, sexuelle Ausbeutung und Missbrauch von Vertrauensverhältnissen in der Seelsorge und im Pfarramt.

Der Bereich Liegenschaften und Bauten beschäftigte den Kirchenvorstand mit rund 40 Geschäften mehr als in anderen Jahren. Zwei Bauprojekte überstiegen wegen der finanziellen Grössenordnung die Kompetenzen des Kirchenvorstandes und wurden nun an der Tagung den Delegierten vorgelegt: Dies betrifft Projekte der EMK in Langnau (für rund 1,6 Mio Franken) und Birsfelden (für rund 1,7 Mio Franken). Die Delegierten stimmten beiden Projekten zu. Der EMK-Bezirk „Region Lenzburg“ diskutiert eine grundlegende Veränderung seiner Liegenschaften. Das Geschäft könnte Ausgaben von mehr als 2,25 Mio Franken veranlassen. Die Delegierten erteilten dem Kirchenvorstand die Kompetenz, dieses Geschäft seitens der EMK zu entscheiden.

Auf Antrag des Kirchenvorstandes hat die JK weiteren neun Werken den Status eines "Selbständigen Werks der EMK" erteilt:

• Ferien- und Familienhotel Alpina, Adelboden
• Haus Tabea, Horgen
• Stiftung Alters- und Krankenheim Abendfrieden, Kreuzlingen
• Verein Zentrum Artos, Interlaken
• Verein Wohngemeinschaft Mutter und Kind, Degersheim
• Verein Altersheim zur Heimat, Eschlikon
• Verein Backpackers Villa Sonnenhof, Interlaken
• Stiftung Alters- und Pflegeheim Weyergut, Wabern
• Verein Haus zum Sternen, Uerikon

Es wurde festgehalten, dass dies den Beginn einer neu geregelten Zusammenarbeit signalisiert. Die Werke haben in einem Zusammenarbeitsvertrag definiert, in welchem Sinn sie zur der Erfüllung des kirchlichen Auftrages beitragen. Die JK trägt geistliche Mitverantwortung an den Werken.

Weitere Berichtsteile des Kirchenvorstandes wurden als Zeichen der weiteren finanziellen Gesundung der Kirche dankbar entgegengenommen. So konnte durch einen guten Abschluss bei der Genossenschaft CVB Immobilien eine Eventualverpflichtung der Kirche aufgehoben werden.

Am Ende gab es Applaus von den Delegierten für den Bericht des Kirchenvorstandes. Ein schönes Zeichen für die gute Arbeit, die der Kirchenvorstand leistet.


Quelle: Felix Wilhelm-Bantel / Theo Rickenbacher / EMKNI

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