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EMKNI - 10.06.2005   Zurück zur Übersicht

Schweiz: Schritte in der Umsetzung der neuen Kirchenordnung

An der Tagung der Jährlichen Konferenz (JK) Schweiz-Frankreich der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) auf St. Chrischona bei Basel wurde gestern der Bericht der Kommission für theologische und kirchliche Fragen behandelt. Der Bericht wurde vertreten durch Urs Schweizer, Sekretär von Bischof Heinrich Bolleter. Im April 2005 wurde in Bern an der Tagung der Zentralkonferenz von Mittel- und Südeuropa der EMK eine neue Kirchenordnung angenommen. Nun geht es darum, die wichtigen Neuerungen zu verstehen und umzusetzen. Aufgrund von Anträgen beschlossen die Delegierten an der Jährliche Konferenz, fürs Erste die neue Kirchenordnung in drei Themen- und Adressatenkreise zu „portionnieren“: Der Themenkreis „Taufe/ Mitgliedschaft“ soll an der JK 2006 behandelt werden. Mit dem Themenkreis "Neue Bezirksstrukturen" sollen sich die EMK-Bezirke an den Bezirkskonferenzen im Herbst 2005 beschäftigen. Die Pfarrerversammlung 2005 der EMK soll den Themenkreis „neues Amtsverständnis“ aufnehmen.

Beim Bericht „Kirchliche Beziehungen“, vertreten durch Werner Wydler, kam eine interessante Frage im Plenum auf: Mit welcher Selbstbeschreibung treten die Methodisten in der Oekumene auf? EMK-Pfarrer Sven Büchmeier regte an, weniger mit der Formel „Wir sind eine Freikirche“ – was natürlich sachlich korrekt ist – sondern mit der Formel „Wir sind eine in der Schweiz kleine Kirche – weltweit gesehen jedoch eine der Grossen“ zu operieren.


Quelle: Stefan Zolliker / EMKNI

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