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EMKNI - 11.06.2005   Zurück zur Übersicht

Schweiz: EMK will neue Gemeinden gründen

Fast den ganzen gestrigen Tag wurde an der Tagung der Jährlichen Konferenz (JK) Schweiz-Frankreich der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) auf St. Chrischona bei Basel dem Schwerpunktthema „Gemeindegründungen“ gewidmet. Geleitet wurde der Tag von einer nach der letzten Tagung der Jährlichen Konferenz eingesetzten Projektgruppe. Ihr gehören an: Elsi Altorfer, Daniel Burkhalter, Mario Dall’Oglio, Matthias Fankhauser und Marc Nussbaumer.

Mit verschiedenen Beiträgen und Erlebnisberichten dieser Personen sowie zwei Referaten von Eberhard Schilling aus Nürnberg, der von eigenen Erfahrungen mit Gemeindegründungen erzählte, wurde die Thematik vertieft behandelt und es wurde das Konzept der Projektgruppe samt Anträgen vorgestellt. In Gesprächen an den Tischen hatten die Delegierten Gelegenheit, sich in die Diskussion einzubringen. Auch öffentlich wurde Raum gegeben, sich im Plenum zu den Aussagen und Vorschlägen der Projektgruppe zu äussern. Teilweise stellten Delegierte kritische Rückfragen, teilweise wurde auch Mut zum eingeschlagenen Weg gemacht. Spürbar wurde aber, dass die Delegierten diesen Weg unterstützen. So stimmten sie dem folgenden Anträgen der Projektgruppe einstimmig zu: „Die Jährliche Konferenz beschliesst gemäss Konzept neue Gemeinden zu gründen und Gemeinden neu zu gründen. Dazu werden MitarbeiterInnen durch Dienstzuweisung beauftragt und ausgebildet. Die Finanzierung erfolgt über das Projektkonto der Gesamtkirche. Über die Ergebnisse ist an der JK 2006 zu berichten.“
Die Arbeit der Projektgruppe wurde an der Tagung von den Delegierten mit Applaus bedacht.

Wie es nun weiter geht: Pfarrer Marc Nussbaumer wird neu zu 20% in Zusammenarbeit mit Eberhard Schilling mit der Schulung von potentiellen GemeindegründerInnen beauftragt. Als Zeitplan für den Start der Schulung in dieser Sommer vorgesehen. Ab Sommer 2007 soll gemäss Planung der Start für Gemeindegründungen erfolgen. Finanziert wird dieses Projekt der Gemeindegründungen durch ein Projektkonto der EMK, das durch verschiedene Erträge, wie zum Beispiel Zuwendungen, Legate oder Liegenschaftsverkäufe geäufnet wird. Beim Start der ersten Gemeindegründungen sollte auf dem Projektkonto mindestens der Betrag von einer halben Million Franken vorliegen. Gemäss einer Modellrechnung könnte das Projekt zwei Millionen Franken für die nächsten zehn Jahre kosten.


Quelle: Thomas Humbel / Andy Schindler-Walch / EMKNI

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