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EMKNI - 16.06.2005   Zurück zur Übersicht

Schweiz: Einsetzung von Vertrauenspersonen

Hans Lanz vertrat den Bericht der Arbeitsgruppe gegen Missbrauch und Gewalt letzte Woche an der Tagung der Jährlichen Konferenz (JK) Schweiz-Frankreich der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) auf St. Chrischona bei Basel.

Die Arbeitsgruppe blickt auf ein intensives Konferenzjahr zurück. Neben der Pfarrversammlung zum Thema "STOPP! Häusliche Gewalt" wurde auch das neue "Reglement gegen sexuelle Ausbeutung, Mobbing und Missbrauch von Vertrauensverhältnissen" für alle Mitarbeitenden der EMK eingeführt. Vor allem die Gespräche an der Pfarrerversammlung haben die Arbeitsgruppe auf die theologische Dimension des Themas Gewalt aufmerksam gemacht. Sie werden in Zukunft nicht nur an Reglementen arbeiten, sondern auch vermehrt theologische Diskussionen anregen. Im Weiteren wird die Arbeitsgruppe einen Aufgabenbeschrieb für Vertrauenspersonen zu Handen des Kabinetts der EMK erstellen. Vertrauenspersonen haben die Aufgabe, erste Ansprechpartner für die Gemeinden und Einzelpersonen bei Fragen und Vorfällen zu sein. Jeder Distrkit der EMK soll je eine weibliche und einen männliche Vertauensperson erhalten.

Die Arbeitsgruppe plant auch einen Internetauftritt.


Quelle: Stefan Werner / EMKNI

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