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EMKNI - 16.06.2005   Zurück zur Übersicht

Schweiz/Frankreich/Nordafrika: Sitzung der francophonen Delegierten

An der Tagung der Jährlichen Konferenz (JK) Schweiz-Frankreich der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) auf St. Chrischona bei Basel fand letzte Woche unter der Leitung des Distriktsvorstehers Daniel Nussbaumer eine Sitzung der francophonen Delegierten statt, bei der es darum ging, Erfahrungen und Informationen auszutauschen.

Zuerst stellten Madeleine Bähler und Georgette Hunziker ihre Dienste vor, wie sie den Gemeinden helfen können.

Pfarrer Jürg Schorro informierte in seinem Bericht über das Leben und die Aktivitäten der EMK-Gemeinden in der Romandie: Erfreulich ist, dass die lateinamerikanische Gemeinde in Genf weiter am Wachsen ist. Die Gemeinde in Lausanne hat eine tiefgreifende Umstrukturierung erfahren, so u.a. der Start neuer Hauskreise und unterschiedliche Initiativen in den Bereichen Evangelisation und Lehre. 40 Personen besuchen regelmässig den Gottesdienst. Schwieriger gestaltet sich die Situation der Gemeinde in Neuchâtel, deren Zukunft unsicher ist. Die Gemeinde in St Imier konnte ihrer Räumlichkeiten (Kapelle und Pfarrhaus) dank der Solidarität der EMK und ihrer Glieder (mehr als 2000 Stunden freiwilliges Engagements im Laufe von sechs Monaten) renovieren. Nun versucht sie, sich mit verschiedenen Initiativen mehr gegen aussen zu öffnen.

Mit dem Zusammenschluss in Frankreich der "Union de l`Eglise Evangélique Méthodiste" (UEEM) und der "Eglise Méthodiste de France" (EMF) ab 1. Januar 2006 zur "neuen" Kirche "Eglise Evangelique Méthodiste“ en France (EEM) stellt sich auch die Frage, welche Bedeutung dies für die EMK-Gemeinden in der Romandie haben wird. Darüber wurde an der Sitzung nachgedacht, ohne zu einem abschliessenden Ergebnis zu kommen.

An der Sitzung wurde auch über die Situation der Kirche in Nordafrika informiert. Pfarrer Kayij A. Mutombu stellte seinen Dienst in Tunis vor. So gibt es in Tunis keine spezifisch methodistische Gemeinde. Die örtliche Kirche erweist sich als interdenominational, interkulturell und international.
Daniel Nussbaumer informierte auch über die Situation der Kirche in Algerien und rief die Delegierten zur Fürbitte auf.


Quelle: Jean-Philippe Waechter / EMKNI

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