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EMKNI - 17.03.2005   Zurück zur Übersicht

Ungarn: Dr. Friedrich Hecker wurde das Ritterkreuz verliehen

Am vergangenen Dienstag, 15. März 2005, dem ungarischen Nationalfeiertag, wurde Dr. Friedrich Hecker, Superintendent i.R. der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK), für seine theologischen und ökumenischen Verdienste das Ritterkreuz des Verdienstordens der Ungarischen Republik verliehen. Die Auszeichnung überreichte der Staatspräsident Dr. Ferenc Madl.

Dr. Friedrich Hecker wurde 1934 in Budapest geboren. Er absolvierte sein Theologiestudium von 1957 bis 1960 in Bad Klosterlausnitz und diente der EMK in Ungarn ab 1960 als Pastor. 1974 wurde er von Bischof Dr. Franz W. Schäfer zum Superintendenten berufen. Dieses Amt bekleidete er bis 1996.

1988 war der langjährige Vizepräsident des Ökumenischen Rates in Ungarn Initiator und Mitbegründer einer ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für Mission und Evangelisation. Ein Jahr darauf wurde ihm von der Lutherischen Theologischen Akademie in Budapest als Dank und Anerkennung für die langjährige ökumenische Arbeit der Ehrendoktor verliehen.

Dr. Friedrich Hecker lebt heute in Budakeszi (in der Nähe von Budapest). Er ist verwitwet und hat vier Kinder, von denen zwei demselben Ruf wie er gefolgt und Pfarrer der EMK in Ungarn geworden sind.


Quelle: Dr. Gudrun Minor, Budapest / Bischofssekretariat

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