Alte Version dieser Seite EMKNI en français
-
EMKNI - 04.05.2005   Zurück zur Übersicht

USA: Fünf Bischöfe haben Präsident Bush getroffen

Eine Delegation von fünf Bischöfen der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK), unter der Leitung von Bischof Peter Weaver, hatte die Möglichkeit, den amerikanischen Präsidenten George W. Bush am 3. Mai 2005 zu einer Besprechung im Weissen Haus in Washington zu treffen. Gemäss den Bischöfen wurde dabei eine Tür für zukünftige Besprechungen und eine Zusammenarbeit mit dem Weissen Haus geöffnet.

Die Bischöfe hatten eine private 10-minütige Besprechung mit dem Präsidenten und einigen Mitgliedern seines Stabes, danach fand ein Treffen mit einer grösseren Gruppe von religiösen Verantwortlichen und Präsident Bush im Weissen Haus statt.

Während des privaten Treffens überreichten die Bischöfe dem Präsidenten, der selber Mitglied der EMK ist, eine vom Bischofsrat signierte Bibel und teilten einen Moment im Gebet mit ihm. Die Bischöfe sagten dem Präsidenten, dass sie für ihn beten würden, dass sie sein Engagement teilen würden, eine bessere Welt aufzubauen, und dass sie Wege festlegen wollen, um bei gemeinsamen Angelegenheiten zusammen zu arbeiten, sagte Bischof Peter Weaver, Präsident des Bischofsrats.

"Wir glauben..., dass einige Türen geöffnet worden sind," sagte Bischof Weaver. Der Präsident war „sehr herzlich, sehr freundlich,“ so Weaver. „Er war interessiert an den Dingen, die wir als Evangelisch-methodistische Kirche tun. An einer Stelle sagte er: ‚Ich bin stolz, Methodist zu sein’.“

Die Bischöfe hatten sich für ihr Treffen mit dem Präsidenten zwei Ziele gesetzt. Erstens wollten sie eine pastoralen Besuch machen in der Tradition, die zurück geht bis ins Jahr 1789, als die beiden ersten amerikanischen Bischöfe Franics Asbury und Thomas Coke eine Bibel dem amerikanischen Präsidenten George Washington übergaben. Die Bischöfe wollten Bush wissen lassen, dass sie für ihn beten würden. Zweitens wollten sie eine fortlaufende Beziehungen mit dem Weissen Haus aufbauen, um produktiv zu sein für „Früchte menschlicher Gerechtigkeit, Friede und Hoffnung,“ wie Bischof Weaver es ausdrückte. "Wir schauen vorwärts, um zusammen zu arbeiten in gemeinsamen Angelegenheiten, wie zum Beispiel AIDS in Afrika,“ sagte Weaver.

Das Weisse Haus hat Bischof Weaver eingeladen, morgen am nationalen interreligiösen Gebetsfrühstück ein Gebet zu sprechen. Der Präsident und sein Stab haben die Bischöfe auch eingeladen, den Kontakt aufrecht zu erhalten und sich zu melden, wenn sie Möglichkeiten einer Zusammenarbeit sehen.


Quelle: EMKNI / United Methodist News Service

-----------
Veröffentlichung nur mit Quellenangabe "EMK News" gestattet!
Bitte senden Sie Ihre Bemerkung an die folgende Mailadresse:
"emknews-redaktion at umc-europe punkt org"