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EMKNI - 09.05.2005   Zurück zur Übersicht

USA: Rundgespräch zwischen der Katholischen Kirche und der EMK

Verantwortliche der Katholischen Kirche und der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) haben sich vom 29. April bis 1. Mai 2005 in Washington zu einer Sitzung eines sogenannten Rundgesprächs getroffen. Dabei riefen sie zu einer grösseren Zusammenarbeit zwischen den beiden Kirchen und ihren Strukturen auf.

Es wird erwartet, dass die Befunde dieses Rundgesprächs in einer gemeinsame Studie unter dem Titel "Through Divine Love: The Church in Each Place and All Places" („Durch die göttliche Liebe: Die Kirche an jedem Platz und an allen Plätzen“) bis Ende dieses Monats veröffentlicht werden. In der Studie werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den strukturellen Wegen aufgezeigt, wie Katholiken und Methodisten ihre Gemeinschaft miteinander und mit Gott ausdrücken und stärken.

„Eines der Ziele diese Dialogs ist es,“ sagte Dr. Walter Klaiber, Bischof der EMK im Ruhestand und Co-Präsident dieser Runde, „die Einheit hervorzuheben, die wir schon miteinander teilen.“
„Ein zweites Ziel ist, dass wir beide nach einer Erneuerung unserer Traditionen fragen,“ so Klaiber, indem man voneinander lernen würde. Der katholische Bischof Frederick F. Campbell, auch Co-Präsident dieser Runde, sagte, dass sie in allen ökumenischen Dialogen dort anfangen wollen, wo es einen gemeinsamen Boden gibt.

Die Sitzung in Washington war die neunte Sitzung des sechsten Rundgesprächs. Solche Rundgespräche zwischen Katholiken und Methodisten finden schon seit dem Jahr 1965 statt. Als Teil des Ergebnisses ihrer Arbeit haben die Teilnehmenden dieses Rundgesprächs Empfehlungen formuliert, die sie nun ihren Kirchen vorlegen werden und dann Teil des nächsten Rundgesprächs sein könnten.


Quelle: EMKNI / UMNS / Catholic News Service

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