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EMKNI - 10.05.2005   Zurück zur Übersicht

USA: Hoffnung auf eine engere Beziehung mit dem Weissen Haus

Bischof Peter D. Weaver sprach am 5. Mai 2005 im Weissen Haus in Washington am nationalen interreligiösen Gebetsfrühstück in Anwesenheit von US-Präsident Bush das Schlussgebet.

Zwei Tage zuvor hatte Weaver, Präsident des weltweiten methodistischen Bischofsrats, eine Delegation mit vier anderen Bischöfen der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) angeführt, die George W. Bush eine Bibel überreichten und mit ihm beteten (siehe auch EMKNI-Meldung vom 04.05.2005).

Diese zwei Begegnungen sind, so die Hoffnung des Bischofsrats, Schritte in eine Richtung, die zu einer engeren Beziehung mit dem Weissen Haus führen könnten. Der Bischofsrat hat daran gearbeitet, solche Beziehungen aufzubauen. "Ich denke, dass es eine neue Offenheit in der Beziehung gibt," so Weaver danach und sagte gegenüber dem Bischofsrat, dass das Frühstück "ein wunderbares Ereignis in dem Sinn war, dass ich denke, dass wir den nächsten Schritt gemacht haben."

Bischof Weaver informierte darüber, dass das Weisse Haus zwei Wochen zuvor ihr Interesse bekundet hatte, dass Weaver das Gebet im Namen des Bischofsrats sprechen solle. Vor dem Frühstück trafen sich Weaver und eine Handvoll anderer Verantwortliche des Gebetsfrühstücks mit dem Ehepaar Bush in einem kleinen Zimmer, das an den Speisesaal angrenzte. Das Ehepaar Bush begrüsste jede Person und Weaver, der am Ende der Reihe stand, überreichte Laura Bush eine Bibel. Als er das getan hatte, sprach der Präsident zu ihm und sagte: "Nehmen Sie unsere Grüsse an den Bischofsrat mit.“

Am Ende des Gebetsfrühstücks vor dem Schlussgebet dankte Präsident Bush allen Personen, die daran mitgewirkt hatten und sagte: „Laura und ich sind stolze Methodisten und wir sind erfreut, hier zu sein mit Bischof Peter Weaver, dem Präsidenten des Bischofsrats, der das abschliessende Gebet halten wird.“

Bischof Weaver dankte für die gemeinsame Zeit an diesem Morgen und betete für die Menschen, die in Not sind.


Quelle: EMKNI / United Methodist News Service

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