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EMKNI - 24.11.2005   Zurück zur Übersicht

USA / Welt: Connectional Table bespricht Zukunft der Evangelisch-methodistischen Kirche

60 Leitende Mitarbeiter der EMK traffen sich als Connectional TableLake Junaluska, N.C. – "Welche global wichtigen und gemeinsamen Anliegen hat die Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK)? Wohin führt Gott die Kirche in der Zukunft"?
Dies waren einige der Fragen, die Leitende der EMK aus vielen Ländern der Welt sich während des Treffens des Connectional Tables (Verbindungstisch) am 4.-7. November stellten.

Eingerichtet wurde der Connectional Table durch die Generalkonferenz 2004. Daran Teil nehmen Bischöfe, Führungskräfte und leitende Angestellte von Kommissionen sowie Vertreter von ethnischen Ausschüssen und Aufgabenbereichen. Sie sollen die Berufung und das geistliche Amt der weltweiten Kirche hilfreich begleiten. Der Tisch, der aus 60 Mitgliedern besteht, und von Bischof John Hopkins aus der Region Ohio Ost geführt wird, traf sich zum ersten Mal in Januar.

Am zweiten Treffen besprachen die Mitglieder des Connectional Table die sieben "Visionswege", welche der Bischofsrat am 4. November vorstellte. Darin entwickelten die Bischöfe unter dem Hauptthema: "Wie man Jünger Jesus Christi gewinnt, um die Welt zu verändern" Wege zum Ziel. Diese Verlautbarung wurde an den Connectional Table und an kirchlichen Organisationen weitergeleitet, um bei der strategischen und zukünftigorientierten Planung, auch im Finanzbereich, berücksichtigt zu werden.
Die sieben Wege beinhalten die Gründung neuer Gemeinden; die Veränderung schon existierender Gemeinden; das Lehren des Wesley-Modells; die Art, wie man Jünger erreicht und erzieht; die Stärkung der Geistlichen und der Laienverkündigenden; das Erreichen und Verändern der Lebensperspektive von Kindern; die Eliminierung von Armut in armen Gemeinden und die Ausweitung von ethnischen Gemeinden.
Die Auswirkungen der sieben Visionen auf die Zukunft der Kirche wurden am Connectional Table intensiv diskutiert. "Dieses Mal bekommen wir mehr Vision", sagte Forbes Matonga, ein Mitglied aus Simbabwe. "Wir fangen an, zu sehen, wie der Connectional Table mit dem Bischofsrat zusammenhängt", sagte er. "Wir, diejenigen von außerhalb der USA, fangen an, die Kirche in globaler Hinsicht zu betrachten. In der Vergangenheit, hatten wir das Gefühl, dass die amerikanischen Anliegen die Gespräche dominierten, aber in diesem Meeting versuchten wir, alles aus globaler Perspektive zu betrachten".
Lonnie Chafin, der Schatzmeister der Jährlichen Konferenz der EMK in Northern Illinois, verwies auf die Zeit, in der die Teilnehmenden im Gebet Gott fragen konnten, wohin er die Kirche führe. "Wir versuchen zu verstehen, wie die gesamte Kirche die Zukunft der methodistischen Bewegung besser weiterentwickeln kann", sagte er. "Es ist absolut wichtig, dass die Kirche eine Vision für die Zukunft hat. Dass wir alle im gleichen Raum arbeiten, hilft uns, sich in diese Zukunft zu bewegen", fügte er hinzu.
Der Hauptsprecher, Lovett Weems, Direktor der G. Douglass Lewis Center für Kirchenleiter im Wesley Theological Seminary in Washington, unterstützte den Connectional Table mit seiner Sichtweise. Charlene Black, ein Mitglied aus der südöstlichen Jurisdiktionskonferenz, fand das sehr hilfreich: "Ich bin begeistert von den Ausführungen über das Leiten von Lovett Weems und wie er uns hilft, eine Vision zu erkennen. Ich erfuhr viel über Prozessabläufe. Während wir verschiedene Perspektive mitbringen, sind wir alle an etwas Größerem beteiligt, an der Liebe Christi und seiner Vision für die Kirche."
Vertreter von Zentralkonferenzen – von regionalen Einheiten der Kirche in Afrika, Asien und Europa – trafen sich vor dem eigentlichen Meeting. In ihrem Bericht, ermutigten sie den Connectional Table, sich in verschiedenen Ländern der Welt zu treffen, die Kirche in den Philippinen zu besuchen, um mehr über ihre Herausforderungen zu lernen sowie die Arbeit in Bulgarien zu sehen, wenn der Connectional Table am 27.-29. April 2006 in Varna zusammenkommen wird.
Am nächsten Treffen werde der Connectional Table, laut Hopkins, sich darauf konzentrieren, globale Fragen zu benennen und Gottes Arbeit in den Zentralkonferenzen zu feiern.


Quelle: United Methodist News Service

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