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EMKNI - 26.10.2005   Zurück zur Übersicht

USA: Jährliche Konferenz der EMK von Florida prüft Schäden nach dem Hurrikan „Wilma“

Koordinatoren für Katastrophen der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) von Florida haben begonnen, das Ausmass der Schäden nach dem Hurrikan „Wilma“, dem achten Hurrikan in diesem US-Bundesstaat in den letzten 15 Monaten, zu bestimmen.

Jim Luther, zuständiger Koordinator für Katastrophen für den Distrikt Südwest der Jährlichen Konferenz der EMK von Florida, sagte, dass er von zwei Kirchen, die nahe beim Auge des Hurrikans waren, gehört habe, die Schäden davongetragen hätten, bei einer seien Teile des Dachs abgedeckt worden und bei der anderen sei Wasser eingedrungen. Er war nicht sicher, ob er noch weitere Informationen von Kirchen erhalten werde, besonders aus Regionen, die evakuiert worden waren. Durch den Ausfall des Stroms und die Aufforderung von verantwortlichen Hilfskräften, im Haus zu bleiben, hätten die Koordinatoren Schwierigkeiten, in Kontakt mit vielen Kirchen zu kommen.

Luther erzählte, dass an seinem Wohnort der Strom am 24. Oktober um 5.30 Uhr morgens ausging, Bäume wurden entwurzelt, Veranden beschädigt und Schindeln vom Dach weggeweht. Ein Baum fiel auf das Auto eines Nachbars. Er selber hatte danach Mühe, sein Haus zu verlassen, weil umgestürzte Bäume seine Haustüre blockierten.

Luther schätzt, dass die Schäden für Florida nach diesem Hurrikan grösser sein werden als nach dem Hurrikan „Katrina“, aber es hätte schlimmer kommen können. „Wir wurden dadurch gesegnet, dass wir einen relativ schnellen Hurrikan hatten. Wir bekamen nicht die Tornados, die wir erwarteten,“ so Luther.


Quelle: EMKNI / United Methodist News Service

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