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EMKNI - 06.09.2005   Zurück zur Übersicht

USA: Bischöfin Ward ermutigt Methodisten in Mississippi, Flüchtlinge des Hurrikans „Katrina“ aufzunehmen

Mehr als eine Woche nach der für viele schlimmsten Naturkatastrophe in der Geschichte der Vereinigten Staaten gibt es einige Zeichen in Richtung Normalität. An einigen Stellen der Städte Gulfport und Biloxi im US-Bundesstaat Mississippi funktioniert die Elektrizität wieder und wichtige Strassen konnten frei geräumt werden. Hilfe kommt auch durch UMCOR, dem weltweiten Hilfswerk der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK). Bischöfin Hope Morgan Ward, die die Jährlichen Konferenz der EMK von Mississippi leitet, sagte. „Ich bin sehr ermutigt, unsere Leute sind tatkräftig und findig.“

Bischöfin Ward ermutigt die Kirche, kreativ zu reagieren. „All unsere Gemeinden haben Menschen bei sich, die wegen des Hurrikans evakuiert worden sind. Wir müssen unsere Türen für sie öffnen.“

Viele Fäden für die Hilfe laufen bei Pfarrer Jeff Pruett, UMCOR-Koordinator der Jährlichen Konferenz der EMK von Mississippi, zusammen. “Normalerweise besteht unser Auftrag darin, Sicherheit, Gesundheit und eine sichere Unterkunft zu gewährleisten, so dass jemand zu Hause bleiben kann,“ so Pruett. „Was ich hier sehe, ist wegen der dringenden Bedürfnisse ein breiteres Feld für die Kirche. Die Verwüstung ist so riesig, dass eine Verteilung von Waren behindert worden ist. Wir müssen für uns einen Weg finden, um den Bedürfnissen der Gemeinden zu begegnen.“

Trotz der massiven Schäden auch an Kirchengebäuden durch den Hurrikan „Katrina“ haben am letzten Sonntag vielen Gemeinden der EMK an der Golfküste ihre Gottesdienste abgehalten. Damit sollte den Menschen, deren Leben durch die Umweltkatastrophe verändert wurden, die Möglichkeit gegeben werden, um bei Gott zu trauern, Fragen zu stellen oder zu danken.

„Hier zu sein, gibt mir ein Gefühl von Frieden in meinem Herzen, dass alles gut werden wird,“ sagte beispielsweise Cathy Gilmore, die einen Gottesdienst in der EMK von Gulfport besuchte. „Ich wollte bei den Menschen sein, mit denen ich immer den Gottesdienst zusammen feiere. Es gibt ein Gefühl von Normalität.“


Quelle: EMKNI / United Methodist News Service

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