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EMKNI - 13.09.2005   Zurück zur Übersicht

Schweiz: Jugendpfarrer in der EMK – eine Zwischenbilanz

Anlässlich des Schulungstages von Ende August zogen die Verantwortlichen für die Begleitung und Ausbildung von Jugendpfarren in der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) eine Zwischenbilanz. Zur Zeit stellen sich sechs junge Menschen der herausfordernden Ausbildung zum Jugendpfarrer, bereits haben sich drei weitere Gemeinden und junge Leute für das Projekt ab 2006 beworben.

Laut Lukas Fankhauser, Leiter der Takano Fachstelle der EMK Schweiz, ist das Projekt Jugendpfarrer gut angelaufen und stösst bei den Gemeinden auf grosse Begeisterung. Die Verknüpfung der Praxis in der Ortsgemeinde der EMK und dem Studium am Theologisch-Diakonischen Seminar (TDS) Aarau, ist eine grosse Bereicherung für die Gemeinden und die Jugendpfarrer. Für die sechs Auszubildenden gilt es viele neue lehrreiche Situationen zu bewältigen. Durch die sozialen Kontakte und die erworbenen fachlichen Kenntnisse findet ein Wachstum der Persönlichkeit statt.
Schlüssel für den Erfolg sind, wie Lukas Fankhauser meint, unter anderem die Gemeinden, die sich gut auf die Einstellung ihrer Jugendpfarrerin oder ihres Jugendpfarrers vorbereiten. Sie suchen nicht nur jemanden, der ihnen die Arbeit abnimmt, sondern lassen sich auf die beziehungsorientierte Jugendarbeit ein. Diese ist vor allem für die Jugendlichen im Alter von 16 – 18 Jahren wichtig. In dieser Altersphase entscheide sich in den meisten Fällen, ob sich jemand einer Gemeinde anschliesst oder nicht. Deshalb ist eine Betreuung dieser Jugendlichen durch die Jugendpfarrpersonen besonders wichtig. Die Takano-Fachstelle sieht in der Einführung der Ausbildung für Jugendpfarrer ein wesentliches Element für die Begleitung und Förderung kirchlicher Jugendarbeit für die Gemeinden.

Im Rahmen der regelmässigen Weiterbildung wurden die Jugendpfarrerinnen und Jugendpfarrer der EMK mit dem Thema "PR und Öffentlichkeitsarbeit" vertraut gemacht. Wie man seine Kirche in ihrem Umfeld bekannt macht - Stefan Moll, Leiter dieser Schulung, muss es wissen. Zeichnet er doch zu einem grossen Teil Verantwortung für den starken Medienauftritt der EMK Zofingen. Das Basiswissen wurde stets durch kleine Anekdoten aus der Praxis veranschaulicht und ergänzt. In Erinnerung bleibt sicher das Credo - für was Gutes darf ruhig geworben werden.


Quelle: Takano Fachstelle

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