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EMKNI - 15.09.2005   Zurück zur Übersicht

Schweiz: Beten für die Armen und Notleidenden

Die Schweizerische Evangelische Allianz (SEA) ruft anlässlich des eidgenössischen Dank-, Buss, und Bettages am nächsten Sonntag, dem 18. September 2005, zum Gebet für Arme und Notleidende auf. Schweizerinnen und Schweizer sollen insbesondere für die aktuell von Naturkatastrophen betroffenen Menschen beten, sich aber auch des Problems der Armut in der Welt neu bewusst werden.

In ihrer Resolution stellt die SEA fest, dass das Thema Not und Armut in diesem Jahr ganz besonders aktuell sei: Mit dem verheerenden Tsunami im Indischen Ozean habe das Jahr begonnen. Von den zahlreichen Naturkatastrophen sei auch die Schweiz nicht verschont geblieben. Gleichzeitig weist die SEA auf die Traktandenliste verschiedener Gipfelkonferenzen hin, wo die Armut der Welt thematisiert werde. Unter dem Titel „Not und Armut – Herr hilf, wir wollen helfen“ lädt die SEA Christen und ihre Kirchen ein, in diesem Jahr besonders für Arme und Notleidende zu beten. „Wir rufen alle Menschen in der Schweiz auf, auf die Stimme Gottes zu hören, ihm im Gebet Antwort zu geben und sich so wieder auf den Ursprung des Bettages zu besinnen,“ sagt SEA-Zentralsekretär Hansjörg Leutwyler.
Natürlich müssen dem Gebet auch Taten folgen. „Gott fordert seine Kinder auf, Armut zu lindern und den Armen Gerechtigkeit zu verschaffen“, schreibt die Evangelische Allianz und verweist auf die rund 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Missions- und Hilfswerken aus dem Raum der Evangelischen Allianz, die in Übersee wirken. Bekämpfung der Armut müsse ganzheitlich geschehen: an Leib, Seele und Geist. Materielle Unterstützung sei notwendig. Bleibende Hilfestellung geschehe in der Begegnung mit Jesus Christus – auch wenn sich äussere Not nicht immer beseitigen lasse. Die SEA hofft, dass sich Christinnen und Christen in der Schweiz wieder vermehrt zum Gebet und zum Engagement für arme Menschen rufen lassen.


Quelle: Medienmitteilung SEA / EMKNI

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